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 Cetero censeo Draconem esse delendam

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Haru Potter
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BeitragThema: Cetero censeo Draconem esse delendam   Mo Jan 04, 2016 9:17 pm

Es war später Abend und ich hatte mich eigentlich schon für die Nacht zur Ruhe begeben, als ich ein Geräusch vernahm, ganz so als würde jemand den Schutz durchdringen, der den Grimmauldplace umgab, seitdem ich dazu gezwungen war mich nachts in Häusern zu verstecken, die unter dem Fidelius standen. Gut manchmal hatte ich auch ein ganz normales Muggelhaus genommen, dass verlassen war, doch heute hatte ich mich in dem Haus niedergelassen, dass mir Sirius vermacht hatte, da Harry sich hier nicht wohlfüllte. Und auch wenn Draco Malfoy, der sich wirklich völlig verändert hatte seitdem er Hogwarts letztendlich verlassen hatte, Wurzeln zu diesem Haus hatte durch seine Mutter Narcissa, war er nicht imstande hier einzudringen. Denn es stand unter dem Fidelius und da ich keinen Verräter als Geheimniswahrer gewählt hatte, würde nicht nocheinmal sowas passieren wie für James und Lily Potter, die damals ihr Vertrauen in die falshce Person gesetzt hatten. Nie hätte ich es für möglich gehalten, dass Draco Malfoy so schlimm auf das Reine Blut setzen würde. Denn erst seit seinem offensichtlichen Eintritt zu den Todessern schien er vollends verloren zu sein, jemals etwas gutes zu bewirken. Anfangs hatte ich noch geglaubt, dass er einfach nur ein Arschloch war, aber dass immer noch Menschlichkeit in ihm steckte. Doch als der Krieg überhaupt erst richtig losging, wurde ich eines besseren belehrt, denn er war mit vollem Elan bei Folterungen und Angriffen auf den Orden oder einfach nur Muggel dabei gewesen. Viel zu oft stand ich ihm nun schon im Kampf gegenüber und immer wieder hatte er mir weitere Rückschläge verpasst. Er scheute schon längst nicht mehr vor Mord zurück und deshalb hatte ich auch dank ihm und nicht nur den älteren Todessern Personen verloren.

Mit kampfbereiten Zauberstab verließ ich meine Räume, nachdem ich mir zuvor noch mithilfe eines Zaubers anständige Kleidung angehext hatte, denn im Schlafanzug wollte ich sicher niemanden entgegentreten, vor allem wenn es trotz besseren Wissens, doch ein Feind geschafft hatte hier einzudringen. Ich umgab mich mit einem Chameleon Zauber der dafür sorgte, dass sich mein Körper ganz dem umgebenden Farben anpasste, denn ich wollte sicher nicht direkt zur zielscheibe werden. Ohne ein Geräusch zu machen, schlich ich die Treppen hinunter von dem die Geräusche kamen und letztendlich war ich bei der Küche angelangt, die momentan verlassen dalag, doch kurze Zeit später erklang ein Fluch an meine Ohren, ganz als wäre jemand gestolpert und ich schlich näher heran. Als das Licht schließ0lich von dem Eindringling angemacht wurde, musste ich mich ziemlich zusammenreißen nicht direkt auf mich aufmerksam zu machen, doch mir entkam ein zischender Atemzug. Denn ich hatte Blonde Haarmähne erblickt und ich kannte nur wenige Familien, die solches Blond für ihre Mitglieder vorbehalten hatten um genau zu sein, nur die Familie der Malfoys und die waren ganz sicher nicht meine Freunde.
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Draco Malfoy
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BeitragThema: Re: Cetero censeo Draconem esse delendam   Mo Jan 04, 2016 11:44 pm

Verdammt. Wo in Salazar's Namen bin ich hier nur gelandet?', fragte sich Draco, der sich nach seiner geplanten Zeitreise erst einmal in einem ihm noch unbekannten Raum wieder gefunden hatte, der um ihn herum völlig in schwärzester Finsternis versank. Er wusste nur, dass er in einem Raum und nicht im Freien war, weil er draußen wohl wenigstens irgendetwas gesehen hätte.

Es ist eine seltsame und gar spannende Geschichte, die den einstigen Slytherin an diesem Abend hier hergeführt hatte. Bei einem Streifzug durch die Bibliothek des Manor, bei dem er eigentlich nur ein interessantes Buch für einen entspannten Sonntagnachmittag hatte finden wollen, war ihm eine verstaubte kleine Schatulle in die Hand gefallen, die er noch nie zuvor gesehen hatte. Neugierig wie der 31 Zeit seines Lebens gewesen war, hatte er das Kästchen selbstverständlich geöffnet um nachzusehen, was sich darin verbarg. Er fand ein Set fremdartiger Münzen vor, gebettet auf feinem, smaragdgrünem Samt. Eigentlich hätte er es besser wissen müssen. Er hätte die Schatulle schließen und erst von einem Fluchbrecher untersuchen lassen müssen, ehe er auch nur daran dachte, die Münzen anzufassen. Schließlich kannte er die Geschichte seines Elternhauses nur zu gut und auch, wenn die Auroren nach dem Krieg alles gründlich nach darkmagischen Objekten durchsucht hatten, war das Anwesen einfach zu groß um nicht wenigstens ein paar davon zu übersehen. Doch wieder siegte in ihm die Neugier und schon bald hatte er seine Hand nach einer der Münzen ausgestreckt, um sie ein wenig genauer unter die Lupe zu nehmen. Sie trug ein faszinierendes Muster auf ihrer Vorderseite, das das Symbol einer Sanduhr umschloss. Als er das feine Metall umdrehte, fand er einen eingravierten Schriftzug vor, den er jedoch nicht entziffern konnte. Vorsichtig ließ er seinen Daumen über die fremdartigen Buchstaben gleiten und es war in dieser Moment, in dem ihm sein Fehler endgültig bewusst wurde. Leider aber zu spät. Ein spiralförmiger Nebel schien aus der Mitte der Münze zu dringen, der erst dünn und unscheinbar wirkte, jedoch stetig anwuchs und schon bald groß genug war, um Draco zu verschlingen.

Der verirrte Hausherr hatte sich wenig später am Boden der Bibliothek wiedergefunden und erst geglaubt, der Nebel hätte ihm nur kurz das Bewusstsein geraubt. Doch schon bald sollte sich diese Vermutung widerlegen. Schon bald musste er feststellen, dass er und seine Familie nicht länger die einzigen Bewohner des Hauses waren. Todesser hatten sich im Manor niedergelassen, saßen und querten in scheinbarer Selbstverständlichkeit die Gänge seines zuHauses. Er begriff, dass sich etwas an seiner Welt verändert hatte, doch dass er tatsächlich - er hätte es sonst nie für möglich gehalten - in einer anderen Realität gelandet war, verstand er erst, als er den großen Festsaal des Hauses aufsuchte und sich dort durch einen Spalt in der Tür selbst erspähte. Er saß am Kopf des großen Esstisches in der Mitte des Saales, um in herum Männer, die Draco nicht direkt erkannte, die er jedoch dank ihrer stolz entblößten Tätowierungen als Todesser identifizieren konnte. An dieser Stelle hätte der Slytherin gerne Kehrt gemacht, sich in seinem Bett verkrochen und sich eingeredet, das alles wäre nur ein Traum, doch er blieb wie angewurzelt stehen und beobachtete das Geschehen weiter mit ungutem Gefühl. Es dauerte nicht lange, bis er begriff, was die Szene in dem Saal zu bedeuten hatte, weshalb sein Abbild am Kopf des Tisches Platz genommen hatte und warum alle Todesser mit erwartungsvollem Blick in seine Richtung gedreht saßen.

"Ah, verdammte Scheiße, wer lässt denn…..ah, das war mein Knöchel.", fluchte Draco, als er unvorsichtigerweise in der Dunkelheit einen Schritt nach vor riskiert hatte und prompt, begleitet von lautem Scheppern, über einen umherliegenden Gegenstand gestolpert war. Nun hielt er seinen schmerzenden Knöchel und fluchte ein wenig weiter, ehe der 31 jährige Zauberer sich besann und mit seinem Zauberstab endlich Licht schaffte, um sich zu orientieren. Er war…..in einer Küche? Ein Herd, ein Küchentisch, Töpfe in den Regalen, an der Wand….auf dem Boden! Was für eine Unordnung. Er sah sich etwas näher in dem Raum um, in den sein Zauber ihn geschickt hatte, diesmal allerdings deutlich bedachter als zuvor, und hielt erst inne, als er ein deutlich hörbares Zischen vernahm, das aus nächster Nähe an seine Ohren drang. Jemand war mit ihm in diesem Raum. Jemand, der unter einem Zauber stand. Jemand den er noch nicht sehen konnte. "Wer ist hier? Zeig dich.", verlangte er und hatte seinen Zauberstab auf die Stelle gerichtet, von der er das Geräusch zuvor vernommen hatte.
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Haru Potter
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BeitragThema: Re: Cetero censeo Draconem esse delendam   Di Jan 05, 2016 12:08 am

Ich hatte wirklich keine ahnung, wie jemand einfach in das Haus einbrechen konnte, wenn es doch unter dem Fidelius lag, doch es war eindeutig so dass jemand im Haus war. Denn letztendluich wurde ich tatsächlich in der Küche fündig. Doch mir graute es vor der Person die sich mir dort zeigte. Das war eindeutig Draco Malfoy, doch er sah anders aus als der welchen ich kannte, menschlicher? älter? Ich hatte keine Ahnung was hier gespielt wurde, dohc ich war ganz sicher nicht so dumm und würde mich einfach nur zeigen, während der andere seinen Zauberstab besaß. Mit einem Stummen Expeliarmus beraubte ich den Eindringling seines Zauberstabes und fesselte ihn mit einem Zauber an den Stuhl, der ihm am nächsten war. Zuviel hatte ich erlebt um ihm einfach Vertrauen zu schenken, nur weil er sich von dem Malfoy unterschied den ich kannte. Nein dieser Fehler würde mir nicht noch einmal so leicht geschehen. Ein einziges mal hatte ich geglaubt, der Malfoy wäre noch nicht verloren gewesen und hatte ihm einen kleinen Funken Vertrauen entgegen gebracht und es bitter bereut, denn er hatte an diesem Tag viele meiner Freeunde in den Tod gerissen oder entführt um sie bei langer Folter zu töten. In meinen Blick lag viel Hass als ich nun den Blonden genauer in Augenschein nahm, denn ich glaubte nicht soganz daran dass meine Vermutung wirklich stimmen konnte.

Doch wie war Malfoy hier hineingelangt? Immerhin war dies ein Haus das unter dem Fidelius stand und den konnten selbst Todesser nicht brechen, außer sie hatten den Geheimniswahrer auf ihrer Seite und das hatten sie definitiv nicht. Woher ich das wusste? Weil mein Bruder der Geheimniswahrer war und dieser würde mich nicht in einer Million Jahre verraten. Mittlerweile war ich fünfundzwanzig jahre und doch sah ich wohl deutlich älter aus als ich eigentlich war. Der Krieg der immer noch tobte und von Draco Malfoy weitergeführt wurde, zerrte an meinen Kräften und ich wusste langsam nicht mehr wirklich was ich machen sollte. Die letzten die noch am Leben waren und mir etwas bedeuteten hatte ich fortgeschickt ins Ausland, denn noch tobte der Krieg nur auf unserer großen Inselländern. "Wie bist du hier reingekommen, Malfoy und vor allem was willst du? Hast du wieder mal vor mich in Sicherheit zu wiegen um mich letztendlich wieder zu hintergehen und zu töten?" meine Worte waren nichts mehr als ein Zischen und ich trat langsam näher an den anderen heran, während ich ihn meinen Zauberstab auf die Brust setzte, während er durch die Seile gebunden war und sich nicht groß rühren konnte.
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Draco Malfoy
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BeitragThema: Re: Cetero censeo Draconem esse delendam   Di Jan 05, 2016 12:57 pm

Es war ein zutiefst sureales Gefühl, sich selbst aus der Entfernung zu betrachten. Man sollte glauben, es wäre in etwa so, als würde man in einen Spiegel blicken, doch der Draco Malfoy, der in dieser fremden Realität am Kopfende des Tisches im Malfoy Manor saß, unterschied sich ganz deutlich von dem, der das Schauspiel unbemerkt von allen anderen durch die kaum geöffnete Tür beobachtete. Zwar hatten beide dieselbe Statur, dasselbe weißblonde Haar, sie beide teilten eine Vorliebe für schwarze, elegante Kleidung und sie beide beobachteten ihre Umgebung aus stahlgrauen Augen. Es war auch nicht der Altersunterschied von knappen sechs Jahren, der den großen Unterschied ausmachte. Es waren viel mehr die unterschiedlichen Auren, die die beiden Malfoys aus unterschiedlichen Realitäten umgaben. Während man dem unfreiwilligen Zeitreisenden, der in einer Welt nach Kriegsende lebte und dort vor ein paar Jahren eine glückliche Familie gegründet hatte, wohl anmerkte, dass er nach Jahren der Feindseligkeit Gefühle wie Freundschaft und Liebe kennen gelernt hatte, ging von dem Draco, der sich mit den Todessern einen Tisch teilte, eine unbeschreibliche Kälte aus. Sein Gesicht verriet keinerlei Emotion. Es wirkte starr und eisig und man hätte um nichts in der Welt erraten können, woran er gerade dachte oder was er fühlte. Erst dann bemerkte Draco die Absenz desjenigen, der in seiner eigenen Erinnerung stets den Platz eingenommen hatte, der nun von seinem anderen Ich besetzt wurde: Der Dunkle Lord. Von ihm fehlte jede Spur.

Eine Gestalt zu Draco's Rechten erhob sich von ihrem Sitzplatz und begann zu sprechen: "Die Muggelfänger sind zurück, Draco. Wir sollten uns….um sie kümmern." Ein übelkeiterregender Ausdruck der Vorfreude glitzerte in den Augen der Frau auf, die die Worte gerade gesprochen hatte und ihre spröden Lippen weiteten sich zu einem breiten Grinsen. Draco's Mundwinkel verzogen sich in Missfallen, als er seine Tante Bellatrix erkannte. Dort wo er herkam, war sie schon längst nicht mehr am Leben und Draco könnte nicht behaupten, dass er seine wahnsinnige Verwandte einen Tag vermisst hätte. Auch sein anderes Ich schien von ihr gerade nicht besonders begeistert zu sein. Leicht verärgert bedachte er sie und sprach: "Ich esse noch, Bellatrix. Dein Spielzeug kann warten." Die Hexe wirkte enttäuscht, als sie die Antwort ihres Neffen vernahm, nickte jedoch folgsam und ließ sich zurück auf ihren Stuhl sinken. "Ja, mein Lord." Draco's Augen weiteten sich bei ihren Worten. Hatte Bellatrix sein anderes Ich gerade "Lord genannt"? Ihm wurde leicht schummrig zumute, als sich langsam Puzzlestück für Puzzlestück in seinem Kopf zusammenfügte. Der fehlende Voldemort, Draco am Vorsitz des Tisches, die erwartenden, ehrfürchtigen Blicke der Todesser: Draco selbst war der Dunkle Lord.

So vereinnahmt war er von dieser neu erlangten Information, dass er beinah nicht gehört hätte, dass hinter ihm jemand die Treppe heraufkam. Er schaffte es gerade noch zur Seite und hinter eine Tür zu springen, ehe zwei Männer in Masken an ihm vorbeischritten. Sie schleiften etwas hinter sich her. Nein, nicht etwas. Jemanden. Eine junge Frau, gekleidet mehr in Fetzen als einem einzigen zusammenhängenden Kleidungsstück. Ihre buschigen Haare hingen in verklebten Strähnen vor ihrem Gesicht und ihre Haut war über und über von Schmutz und Blut bedeckt; und sie wehrte sich. Sie strampelte, zappelte und schrie und versuchte pausenlos, um sich zu schlagen, obwohl schnell klar wurde, dass die beiden Todesser ihr an körperlicher Stärke weit überlegen waren. Bald hatten sie sie durch die Tür in den Festsaal geschleift und warfen sie dort unsanft zu Boden.

"Ich habe doch gesagt, keine Unterbrechungen beim Essen.", kam die eisige Stimme des neuen Dunklen Lords, als er die Neuankömmlinge betrachtete. "Das wissen wir, aber die hier macht Probleme, Draco.""Pshh Crabbe, er ist jetzt der Lord.", mahnte der zweite Todesser den ersten und verpasste ihm sicherheitshalber auch noch einen festen Stoß in die Seite. "Aja.", antwortete der erste. Beide bemerkten nicht, dass ihr Dunkler Lord sich inzwischen von seinem Sitzplatz erhoben und den Raum durchquert hatte und nun direkt vor ihnen stand. Er beugte sich nach vor zu der auf dem Boden kauernden Gestalt und wo der andere Draco sich vielleicht davor geekelt hätte, so schmutzige Haare überhaupt nur zu streifen, ergriff der andere ohne zu Zögern ein Büschel ihrer blonden Mähne und zog. "Wieso machst du den beiden solche Probleme, Johnson?"

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"Wie bist du hier reingekommen, Malfoy und vor allem was willst du? Hast du wieder mal vor mich in Sicherheit zu wiegen um mich letztendlich wieder zu hintergehen und zu töten?"

Sein Blick traf die Augen der Person, die ihn gerade eben gefasst hatte. Gefasst war der richtige Ausdruck, denn kaum hatte er verlangt, dass sein verborgener Beobachter sich zeige, war ihm sein Stab entrissen und er selbst an einen Stuhl gefesselt worden. Draco schrieb das seinem noch andauernden Schock, der Finsternis und dem Überraschungsmoment zu, denn seine gut geübten Reflexe ließen ihn sonst nie im Stich. Nun starrte er in die Augen niemand geringerer als Haru Potter oder zumindest der Version von ihr, die in diese verdrehte Realität passte. Ihr Blick war hasserfüllt, so sehr, dass man es gar nicht übersehen konnte. Es wunderte den Slytherin nicht, dass sich ihre Freundschaft in dieser Welt nicht wiederholen konnte, doch derartige Abscheu in ihrem Gesicht zu sehen, war dennoch nicht gerade angenehm. Gerade erst gestern hatte die Potter dem Manor in seiner Realität einen Besuch abgestattet. Ob er wohl je wieder dorthin zurückfinden würde? Seine Gedanken erfüllten sich mit Sorge, als er an seine Frau und seinen Sohn dachte und daran was wohl wäre, wenn er sie nicht wieder sehen würde, doch nun hatte er erst einmal ein etwas drängenderes Problem aus der Welt zu schaffen. Er wusste, dass er für das, was er sich vorgenommen hatte, Haru's Hilfe brauchte, doch dazu musste sie erst einmal begreifen, wer er war oder besser - wer er nicht war.

"So ganz bin ich selbst nicht sicher, aber ich denke ich bin appariert." Erklärte er wahrheitsgetreu. Es stimmte. Er hatte sich im Manor in einer ausweglosen Situation wiedergefunden. Beinah war er erwischt worden, vielleicht hatte ihn sogar jemand gesehen, und als er mit letztem Glück den Balkon erreichte, von dem er als Malfoy aus dem Manor apparieren konnte, hatte er sich Potter in ihrem Haus vorgestellt. Doch war das wirklich Grimmauld Place? Es sah so anders aus. Kalt und düster und …. unaufgeräumt. Er zuckte leicht, als er die Spitze ihres Stabes gegen seine Brust fühlte. Instinktiv versuchte er auszuweichen, fand sich jedoch weitgehend unbeweglich, nachdem die Potter ihn relativ fest an den Stuhl gebunden hatte. "Ich würde dir liebend gern alles erklären, Potter, aber ich würde es wirklich sehr zu schätzen wissen, wenn du das Ding da woanders hinhältst. Aja und ein Glas Whiskey wäre auch nicht schlecht. Ich hatte einen schrecklich langen Tag."
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Haru Potter
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BeitragThema: Re: Cetero censeo Draconem esse delendam   Di Jan 05, 2016 1:24 pm

Ich hatte weisgott einen schrecklichen Tag hinter mir gehabt, weshalb ich eigentlich meine Ruhe gebraucht hätte. Denn jeden Tag musste ich mich mit den Machenschaften der Todesser auseinandersetzen. Erst vor wenigen Stunden hatte ich gerade so einen Kampf mit dieser Bande hinter mir gebracht und war gerade so entkommen, weshalb ich dieses mal auch nicht ein Muggelhaus als Schutz genommen hatte, sondern das des Grimmauldplaces, welcher nur sehr wenigen Personen zugänglich war und allen traute ichmein Leben an. Dennoch hatte ich zu solch später Stunde jemanden in meinem Heim, der eigentlich überhaupt nicht hier reingekonnt hätte. Denn dass in ihm das Blute der Blacks floss, spielte bei dem Fidelius keine Rolle. Es war vollständig auf mich übergegangen und deshalb war ich auch die einzige die jemanden Zutritt gewähren konnte, außer Danny meinen Geheimnisiwahrer. Doch ich konnte es nicht mehr länger leugnen, irgendwie war dieser Malfoy hier reingekommen, doch konnte es wirklich sein dass dies nicht der Malfoy war, den ich kannte? Oder war dieser so gut im verstellen geworden, dass er seine kalte Aura verstecken konnte? Misstraurisch beobachtete ich meinen Gefangenen und wartete auf seine Antworten. Doch meine Augen verengten sich, als er meinte er wäre appariert. "Findest du es so witzig, mich zu verarschen, Malfoy? Wenn Leute wie du hier einfach reinapparieren könntet, wäre ich schon längst unter der Erde und keine Gefahr mehr für die Todesser....Ich bin die einzige, die hier drin apparieren kann weil es mein Haus ist...." zischte ich den Blonden an und war nicht bereit meine Wachsamkeit fallen zu lassen.

Sein Zauberstab lag in meiner anderen Hand, während ich ihn immer noch mit meinen Zauberstab bedrohte und dennoch spürte ich etwas seltsames von seinem Stab. Er war weitaus weniger dunkel, als ich es von dem Malfoy kannte, der mir schon soviel Leid bescherrt hatte. Mit Verengten Augen betrachtete ich den Blonden, der älter erschien als den welchen ich kannte. Doch das konnte auch einfach eine Verwandlung schein, um mich zu täuschen und in Sicherheit zu wiegen, auch wenn es wohl übertrieben viel Aufwand gewesen wäre. Vor allem dass er hier so einen Krach verunstaltet hatte statt direkt in mein Schlafzimmer zu kommen, wo er mich möglicherweise völlig überrascht hätte. Letztendlich nahm ich meinen Stab doch von seiner Brust und setzte mich ihm gegenüber auf einen Stuhl, während ich die Fesseln an Ort und Stelle ließ, es war mir nämlich zu gefährlich ihn freizulassen.

Mir entkam ein Aufschnauben, als er Whiskey erwähnte und ich schüttelte leicht den Kopf bei diesen Worten. "Ich soll einem Malfoy Whiskey anbieten? Vergiss es, deinetwegen habe ich soviel verloren. Ich wäre schön durchgeknallt wenn ich dich jetz auch noch wie einen gerngesehenen Gast bewirten würde....Die Zeiten in denen ich an das gute in Draco Malfoy glaube sind vorbei" meinte ich kühl und ließ mir selbst ein Glas Whiskey entgegenschweben und nahm einen leichten Schluck. Es tat wirklich gut, vor allem gegen meine aufgeriebenen NErven. Doch letztendlich wandte ich meine Aufmerksamkeit wieder auf meinen Gefangenen, den ich finster betrachtete. Ich verstand immer noch nicht, wieso er es geschafft hatte hier hineinzukommen. War mein Haus nicht mehr sicher vor den Feinden? Oder war da wirklich etwas seltsam mit diesem Malfoy und er war mir nicht feindlich gesinnt? Allein wie er mit mir sprach, konnte ich fast glauben, ich hätte es mit einem alten Freund zu tun und nicht mit einem den ich seit jahren erbittert bekämpfte.
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Draco Malfoy
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BeitragThema: Re: Cetero censeo Draconem esse delendam   Di Jan 05, 2016 2:41 pm

Lexie? Erschrocken trat Draco wieder aus seinem Versteck hervor, als er diesen Namen hörte. Er selbst hatte ihn ausgesprochen, doch wo der Zeitreisende den Namen seiner geliebten Frau stets in Bewunderung aussprach, war die Stimme seines Ichs dieser Realität getränkt in Abscheu und Verachtung. Der frühere Slytherin hatte keine Ahnung, wie die Geschichte der beiden in dieser Welt aussah. Was hatte die Ravenclaw hier zu seiner Gefangenen gemacht? Draco wusste nicht, ob sie auf seine Frage antwortete; wenn sie sprach, war es zu leise und schwach um bis zu seinen Ohren durchzudringen. Aus seiner Position konnte er lediglich erkennen, dass Lexie's Blick den ihres Gegenübers fixiert hatte. Es lag etwas trotziges, unnachgiebiges in ihren Augen und Draco fühlte ein unpassendes Gefühl des Stolzes für seine Frau. Sein anderes Ich hatte ihr Haar immer noch fest im Griff und so hatte Lexie keine andere Wahl, als ihn weiter anzusehen. "Ich will wissen, wieso du ihnen solche Probleme machst.", herrschte der junge Lord seine Gefangene an, als sie ihm nach wie vor eine Antwort schuldig blieb. Auch nun öffneten sich ihre Lippen nicht und er vergalt ihr fortwährendes Schweigen, in dem er mit der rechten Hand ausholte und der jungen Frau eine schallende Ohrfeige verpasste. "Seit drei Wochen hab ich dich jetzt schon hier und doch willst du mir nicht sagen, wer Potter's Geheimniswahrer ist. Ist es ein Weasley? Hab ich etwa einen übersehen? Ist noch einer am Leben?" Dieser Draco Malfoy, der Haru und ihren Freunden nie nahe genug gekommen war, um sie selbst Freunde nennen zu dürfen, konnte nicht wissen, dass Haru Potter noch einen Bruder hatte, der aus Sicherheitsgründen nie ihren Namen angenommen hatte. Der Draco hinter der Tür, der sich zwingen musste, an Ort und Stelle zu verweilen und nicht in den Raum zu stürmen um Lexie von dort wegzuholen, beobachtete das Geschehen mit Entsetzen. "Nun, ich fürchte, Bellatrix, du hast es mit ihr etwas übertrieben. Das Mädel hat anscheinend ihren Verstand verloren. Schade drum. Sie war doch so clever und vielversprechend. So nützt sie mir nichts. Darüber müssen wir uns später noch unterhalten, Tantchen." Bellatrix zuckte leicht auf ihrem Platz zusammen, als der vernichtende Blick ihres Neffen sie traf. Als er sich wieder umwandte, richtete er seinen Stab auf die junge Gefangene und er zögerte keine Sekunde. Noch nicht einmal ein bisschen. Ein grüner Lichtstoß entkam der Spitze des Stabes und Lexie Johnson's Körper sank leblos zu Boden.

--

Draco's Augenbraue hob sich ein Stück, als Haru Potter vor ihm tobte wie ein kleines Rumpelstilzchen. Ob er sie verarschen wollte? Wohl kaum. Er war hier wohl derjenige, der sich verarscht vorkommen sollte. Oh wie gerne würde er jetzt in seinem weichen Bett aufwachen und realisieren, dass er nur schlecht geträumt hatte. Er würde sich zu seiner Frau umdrehen, sie in seine Arme schließen und solange weiterschlafen, bis sie ihn einen Faulpelz schimpfen und aus dem Bett jagen würde. Lexie. Ein Anflug der Traurigkeit überkam den Slytherin, als er an das dachte, was er gerade erst im Manor mitansehen musste. Es war nicht seine Realität, nicht seine Frau, nicht er! Er hatte sie nicht getötet, und doch konnte er das Bild nicht vergessen und die Schuldgefühle nicht vollständig von sich weisen. Er hatte gesehen was geschehen wäre, wenn er sich dem Dunklen Lord voll und ganz gewidmet hätte. "Siehst du mich lachen?", gab der Slytherin gewohnt patzig zurück. Als ob ihm zu Scherzen zumute gewesen wäre, an einen Stuhl gefesselt und ohne seinen Stab. Sie wollte also wissen, wie er ihren Schutz um das Haus durchbrechen konnte. Er zuckte leicht mit den Schultern. "Ich bin einer deiner Geheimniswahrer. Gemeinsam mit deinem Bruder und deinem geliebten Ehemann." Ein Hauch des Sarkasmus lag in seiner Stimme, als er von Haru's Zukünftigem sprach. Er wusste natürlich nicht inwiefern er hier überhaupt existierte, aber er würde Haru früher oder später ohnehin erklären müssen, dass er nicht aus ihrer Realität stammte. Da konnte er auch gleich mit der Tür ins Haus fallen.

Es war nicht so, dass er mit plötzlicher Gastfreundschaft von ihr gerechnet hätte. Ihr Hass für ihn schrie förmlich zum Himmel. Bei allem was er eben im Manor gesehen hatte, wollte er gar nicht wissen, was er Haru so alles angetan hatte. Er konnte sich aber einen etwas genervten Blick in ihre Richtung nicht verkneifen, als sie sich selbst ein Glas herbeirief und es wie um ihn zu ärgern vor seiner Nase trank. Wenigstens hatte sie den Stab nicht mehr auf ihn gerichtet und als sie kurz mit ihrem Whiskey beschäftigt war, nutzte Draco den günstigen Moment, um es sich selbst ein wenig bequemer zu machen. Er schloss für eine Sekunde seine Augen und sammelte seine Kraft. Es war eine Weile her, seit er stablose Magie verwendet hatte, doch was man einmal gelernt hatte, konnte man nicht vollständig vergessen. Zu seinem Glück dauerte es nicht lange, ehe er spüren konnte, wie die Fesseln um seine Hände sich leicht lockerten und schließlich zur Gänze von ihm abfielen. Während Potter auf einem Stuhl vor ihm Platz genommen hatte und sich mit ihrem Glas in trügerischer Sicherheit wiegte, lehnte Draco sich blitzschnell nach vor und schnappte ihr das Glas aus der Hand. Sofort nahm er einen Schluck, ehe sie es ihm wieder wegnehmen konnte. Dann lehnte er sich gemütlich in den Stuhl zurück und grinste sein Gegenüber an: "Oh, ich danke dir vielmals, Potter. Das ist wirklich sehr gastfreundlich von dir. Ich schätze es wäre zu viel verlangt, jetzt noch um Sandwiches zu bitten?"
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BeitragThema: Re: Cetero censeo Draconem esse delendam   Di Jan 05, 2016 3:13 pm

Ich hatte dem Malfoy angeherrscht, ob er mich verarschen wollte, doch überraschte mich seine patzige Antwort doch etwas. Er meinte ob ich ihn lachen sehen würde und das ganz ohne die übliche Kälte, die ich von Malfoy kennengelernt hatte. Nur Sarkasmus und patzigkeit war in seinen Worten enthalten, doch das ganze war mir nicht geheuer. Wie konnte ein Draco Malfoy hier plötzlich auftauchen, der fast das komplette gegenteil von dem neuen dunklen Lord war? Doch seine nächsten Worte entlockten mir ein überraschtes Aufkeuchen und kurz war ich zu perplex von dem Enthüllten um etwas zu erwidern. Doch als ich letztendlich wieder sprach, war mein Blick etwas weniger hasserfüllt, doch immer noch wachsam. "Was du da behauptest ist definitiv nicht die Zusammenführung der Tatsachen wie ich sie kenne. Ich habe nur einen Geheimniswahrer und einen Malfoy hätte ich ganz sicher nicht gewählt....Denn dann hätte ich mich gleich offen stellen können...." meinte ich und war froh, als ich mir etwas Whiskey hatte genehmigen können. Doch in dieser Zeit hatte es der Gefangene offensichtlich geschafft sich mit Stabloser Magie zu befreien. Ehe ich auch nur reagieren konnte, wurde mir das Glas mit Whiskey entrissen und der Blonde gönnte sich einen Schluck davon.

Noch immer war ich wie vom Blitz getroffen von dieser plötzlichen Geste. Es war nicht unbedingt die Tatsache, dass er sich einfach befreit hatte. Sondern eher dass er nicht sofort versuchte mich tätlich anzugreifen, sondern es nur auf den Whiskey abgesehen hatte, den ich ihm verwehrt hatte und so langsam wurden die Gedanken stärker, die sagten dass dies keinesfalls der Dunkle Lord Junior sein konnte. Nein dieser hätte mich wohl eher versucht zu töten, statt es auf etwas Alkohol abgesehen zu haben und kaum hatte er sich etwas genehmigt ließ er sich einfach lässig in dem Stuhl zurücksinken, auf den ich ihm zuvor gefesselt hatte. "Ich kapier das ganze nicht, wer bist du wenn nicht der neue dunkle Lord? Wieso tust du so als würdest du einfach eine alte Bekannte aufsuchen?Lord Malfoy und ich hegen schon seit spätetens dem siebten Jahr eine erbitterte Feindschaft. Er will mich tot sehen und wenn er jetzt hier wäre, würde er sicher triumphieren endlich einen Weg in mein Haus gefunden zu haben"

Misstraurisch betrachtete ich mein Gegenüber und überging seine Worte in Bezug auf Sandwiches völlig, doch ließ ich mir nun selbst ein weiteres Glas Whiskey herfliegen, denn den brauchte ich gerade einfach, soviel wie ich zu verarbeiten hatte. Vor allem da er mit seiner Erwähnung von meinem Mann offene Wunden aufgerissen hatte. Kai war wohl einer der ersten Verluste, die ich hatte verkraften müssen in der neuen Herrschaft des Malfoy Lords. Da half es auch nur bedingt, dass ich meine Kinder noch in Sicherheit wusste. Sie wuchsen fern von mir auf, was brachte es mir da denn noch? Womöglich würde ich sie sogar nie wieder in den Arm schließen können, denn ein Ende des Krieges war nicht gerade in absehbarer Zeit zu erwarten, nicht wo Lord Draco immer mächtiger wurde. Ich schloß meine Augen fest und nahm mehrere tiefe Atemzüge, ehe ich einen weiteren Schluck des Whiskeys nahm. Gut es war sicherlich ganz sicher keiner, den ein Malfoy im Haus gehabt hätte, doch für meine Bedürfnisse reichte es alle mal und dieser Malfoy schien auch damit klarzukommen. "Was willst du, außer in offenen Wunden wühlen?"
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Draco Malfoy
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BeitragThema: Re: Cetero censeo Draconem esse delendam   Di Jan 05, 2016 6:58 pm

Ein Schrei entriss sich der Kehle des Slytherins, als der grüne Strahl das Herz der jungen Frau erreichte und deren lebloser Körper ein Augenzwinkern später zu Boden sackte. Er hatte sie einfach getötet. Er hatte seine Frau getötet. Dass er einen Fehler begangen hatte, begriff Draco erst, als sich erst Crabbe und Goyle und dann auch sein anderes Ich in seine Richtung umwandten. "Wer ist da?", verlangte der Dunkle Lord, ehe er sich an seine getreuen Wachhunde wandte. "Crabbe, Goyle! Seht nach." Wie befohlen marschierten die beiden Todesser, ihre Gesichter immer noch hinter ihren Masken verborgen, auf die Tür zu, auf deren anderen Seite der Zeitreisende das schreckliche Geschehen beobachtet hatte. Der verlor keine Sekunde und rannte los, in Richtung der großen Treppe, die in die oberen Stockwerke führte. Für einen Außenstehenden mochte dieser Weg keine kluge Wahl sein, doch Draco kannte das Manor in und auswendig und er kannte sein Ziel. Die alte Villa der Malfoys war wie eine Festung, ihre Mauern so eng mit allerlei Schutzzaubern und Bannflüchen verwoben, dass niemand sich ohne Erlaubnis Zutritt verschaffen konnte. Genau so wenig konnte man das Manor verlassen, wenn es die Bewohner untersagten, mit einer einzigen Ausnahme: Das Blut in Draco's Adern, das Blut der Familie Malfoy erlaubte es ihm, von einigen wenigen Punkten im Haus wegzuapparieren. Es war ein Mittel zur Bequemlichkeit, um das Reisen nach draußen zu erleichtern, doch auch eine Sicherheitsmaßnahme für die Familie, die eine schnelle Flucht ermöglichte, wenn die Situation es erforderte. Genau das konnte der Slytherin nun brauchen. Crabbe und Goyle jagten hinter ihm her, als er die große Treppe in den zweiten Stock hinauflief. Er war wirklich froh, sein Quidditchtraining nie abgebrochen zu haben. In den Jahren des Friedens und der Bequemlichkeit von Familie und Freunden konnte man seine Fitness leicht vernachlässigen und er wollte nicht daran denken, was passiert wäre, wenn die beiden Todesser ihn erwischt hätten. Er schaffte es also, die Tür zu seinem Zimmer aufzudonnern und erreichte den Balkon, von dem aus er apparieren konnte. Er drehte sich auf der Stelle und sah nur noch ein verschwommenes Bild seiner beiden Verfolger vor sich, als das Manor bereits in der Dunkelheit versank.

Und in Dunkelheit war er auch gelandet. In der dunklen Küche des Grimmauld Place, wie sich kurz darauf herausgestellt hatte, in Gesellschaft einer Haru Potter, die ihm nicht weiter über den Weg traute, als sie einen Hyppogreif mit einer Hand werfen konnte. Der Raum sah ganz anders aus, als er ihn aus seiner Welt kannte. Darin lebte Haru mit ihrem Ehemann und ihren Kindern in dem Haus und hatte alle Finsternis weggeschafft. Sie hatte alles neu eingerichtet und sich ein gemütliches Heim geschaffen. Die Küche in der er jetzt auf einem alten, morschen Stuhl saß, war nicht gerade einladend. Draco vermutete, dass das Haus seiner Vorfahren mütterlicherseits wohl so ausgehen haben musste, bevor Haru sich der Gestaltung der Einrichtung angenommen hatte. In einer Welt voller Krieg und mit ihm selbst als dem neuen Dunklen Lord war so wohl nie dazu gekommen. "Nein, ich will dich nicht verarschen, wie du das so schön ausdrückst. Da wo ich herkomme, entspricht es eben den Tatsachen, dass ich das Geheimnis des Grimmauld Place kenne. Da wo ich herkomme, können wir beide uns vertrauen. Nachdem was ich heute gesehen habe, wundert es mich nicht, dass das für dich komplett verrückt klingt." Wieder dachte er an diesen Mann, der genau so aussah wie er, sprach wie er und sich bewegte wie er und doch so anders war als er. Draco hatte immer seine Eigenheiten besessen und inzwischen war er sich ihrer bewusst. Er würde die Muggel nie ganz verstehen, auch wenn er inzwischen keine Gedanken mehr an Blutreinheit verschwendete, er würde immer ein kleines bisschen arrogant sein und er würde es bis zu seinem Tode nicht schaffen, die Gelegenheit einer gut formulierten Beleidigung ungenützt verstreichen zu lassen. Aber dass aus ihm so etwas wie Voldemorts Nachfolger werden könnte … das hätte er sich in seinem schlimmsten Alptraum nicht träumen lassen. Wieder spielte sich die Szene um Lexie's Tod vor seinem geistigen Auge ab. Er verstand einfach nicht, wie selbst diese andere Version von ihm in der Lage sein konnte, das zu tun. In einem Zug leerte er das Glas in seiner Hand und drehte es kurz nachdenklich zwischen seinen Fingern hin und her. Er hatte bereits beschlossen was zu tun war, seitdem er das Manor verlassen hatte.

Indes schien die Haruversion vor ihm wenigstens für sich beschlossen zu haben, dass Draco keine unmittelbare Gefahr für sie darstellte. Sie machte keine Anstalten, ihn wieder in Fesseln zu legen und auch ihren Zauberstab hielt sie relativ locker in der Hand. Draco's eigener Stab musste noch irgendwo im Raum herumliegen, aber er hatte keine große Eile, ihn wiederzufinden. Er glaubte nicht, dass Haru ihm etwas tun würde und wenn ja, war er erfahren genug, um ihr im Notfall auch ohne Stab kurzzeitig etwas entgegenzusetzen. Für den Moment waren Worte viel wichtiger als Zaubersprüche. Im Moment verlangte Haru Potter nach einer Erklärung. Draco seufzte leicht. Er wusste nicht so recht, wo er am besten anfangen sollte. "So ganz verstanden habe ich es leider auch noch nicht. Alles was ich weiß ist, dass ich zuhause war, in der Bibliothek. Ich habe nach einem Buch gesucht. Nach keinem bestimmten, einfach nur nach einem Buch für einen entspannten Nachmittag, und dabei ist mir diese Kiste in die Hand gefallen. In der Kiste waren Münzen." Er ließ eine Hand in seinen Umhang gleiten und holte die Münze hervor, die das ganze Chaos ins Rollen gebracht hatte. Er hatte keine Sorge, sie würde ihn abermals in eine andere Realität schicken, denn die Magie, die ihr insgeheim verspürt hatte, als er sie das erste mal berührte, war verschwunden. Er besah sich das metallerne Kunststück ein weiteres Mal und reichte es dann zu Haru hinüber. "Ich habe den Schriftzug darauf noch nie gesehen. Jedenfalls habe ich kurz nachdem ich die Münze berührte das Bewusstsein verloren und als ich aufgewacht bin war ich … nicht mehr dort wo ich eigentlich sein sollte." In ihren Worten hatte Haru ein Stück aus ihrer eigenen Realität Preis gegeben. Als sie ihn Lord Malfoy nannte konnte Draco nur den Kopf schütteln. Dann meinte Haru, er benehme sich fast so, als wäre er zu Besuch bei einer alten Bekannten und ein leichtes Schmunzeln war auf Draco's Lippen zu erkennen, ehe er antwortete: "Nun, da wo ich hingehöre, sind wir das auch."

Er stellte sich gerade vor was er sagen würde, würde bei ihm jemand auftauchen, den er eigentlich zu kennen glaubte, der ihm dann aber erzählte, er käme aus einer anderen Version der Dinge, in der alles ganz anders war. Er würde wohl auch einige Zeit glauben um es zu begreifen oder es erst einmal zu glauben und er konnte es Haru nicht verdenken, dass es ihr nun auch so ging. Kurz betrachtete er die Gryffindor vor sich und wurde nachdenklich. Der Krieg war nicht gut zu ihr gewesen. Man merkte ihr an, dass sie abgekämpft war obwohl sie wohl, wenn er raten müsste und wenn er sein eigenes Ich richtig eingeschätzt hatte, ein paar Jahre jünger sein müsste, als er selbst. Ein schier nicht enden wollender Kampf tat gewiss niemandem gut. Schließlich wollte sie wissen, was er eigentlich von ihr wollte und Draco sah seinem Gegenüber zum ersten Mal wirklich in die Augen. "Ich brauche Deine Hilfe, Haru. Ich will dem hier ein Ende bereiten. Ich will, dass Du mir hilfst, mich umzubringen."
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BeitragThema: Re: Cetero censeo Draconem esse delendam   Di Jan 05, 2016 7:38 pm

Stillschweigend lauschte ich den Worten des Malfoys, den ich nur als Erzfeind und sogar Todfeind kannte, denn mittlerweile war sein größtes Ziel meine Verstecke aufzustöbern und mich zu erwischen und auch endlich ins Jenseits zu schicken, doch genau wie bei Voldemort, war es mir bisher immer irgendwie gelungen zu entkommen, wenngleich nicht immer grad unverletzt und häufig im Ausstausch für das Leben meiner Freunde oder Verbündeten. Auch der Kampf heute war mit dem Ziel gewesen eine Freundin von mir aus deren Händen zu holen, doch ich war gescheitert und mittlerweile wusste ich nichtmal mehr ob sie überhaupt noch lebte. Meine Gedanken waren ziemlich dunkel als ich die worte von draco vernahm. "Dann kommst du aus einer Welt von der ich nur träumen kann.... Man hatte gehofft, dass es endlich Frieden geben würde, als Voldemort starb, doch stattdessen wurde Lord Malfoy geboren, aber was meinst du mit deinen Worten?" meinte ich irritiert als er andeutete zu wissen was passiert wäre, doch seine Worte erklärten sich letztendlich, als er meinte dass er im Manor gelandet war und nun verstand ich eindeutig mehr von der ganzen Situation, jedoch hüllte ich mich nun ziemlich lange in Schweigen, während ich mein Glas mit Whiskey nachfüllen ließ mit einer Geste meines Stabes und schließlich legte ich seinen ZAuberstab den ich immer noch in Verwahrung hatte neben mich auf den Tisch und verstaute meinen eigenen Zauberstab, nachdem ich nochmal einen tiefen Schluck des Whiskeys zu mir genommen hatte. Als ich mich schließlich erhob und ihm dem Rücken zuwandte und an die Arbeitsfläche meiner Küche stellte und nach einem Messer griff, schloß ich kurz die Augen um das zu verarbeiten was er mir da grade erzählte.

Noch immer schweigend fing ich letztendlich damit an etwas zu Essen zuzubereiten, denn mittlerweile brauchte ich wohl erstmal etwas nährhaftes um überhaupt noch zu funktionieren. Gut meine Küche war nicht besonders aufgeräumt, doch sauber genug um sie noch zu benutzen. Außerdem konnte ich gerade nicht wirklich meinen unerwarteten Gast anzusehen, denn das was er enthüllte war für mich immer noch viel zu fantastisch als es glauben zu wollen. Ich hatte immer davon geträumt solch eine Welt zu erleben, denn wie er da so erzählte schien er es ziemlich friedlich gehabt zu haben, dass es überhaupt möglich war dass Potters und Malfoys sich mit ihrem Leben trauten. Denn nichts anderes bedeutete es, wenn diese andere Haru, Draco Malfoy als einer der Schützer ihrs Heimes erkoren hatte. Die Küche wurde mittlerweile nur von meinem Geschäftigen Treiben gestört und das Licht war mittlerweile ohne mein äußeres Zutun vollkomen angeschaltet, sodass ich nicht im Dunkeln oder Halbdunkeln arbeiten musste. Letztendlich köchelte eine kleine Suppe auf dem Herd und mehrere Sandwich lagen auf einem Teller, welchen ich zuerst auf dem Tisch stellte, jedoch dort wo der Blonde saß. Es mochte ihm vielleicht als seltsam rüberkommen, weil ich meine Magie nicht fürs kochen verschwendete, doch ich fand dass es manchmal doch etwas beruhigendes hatte sich auf das Schneiden von Gemüse oder ähnlichen zu konzentrieren und vor allem gab es einen Grund jemanden nicht anschauen zu müssen.

"Gab es in deiner Welt nie krieg, dass du einfach so etwas näher anfasst, was dir unbekannt ist? Es hätte dich auch töten können" meinte ich leise während ich darauf achtete, dass die Suppe nicht überköchelte, denn ich war noch nicht bereit dazu mich ihm richtig zuzuwenden. Aber meine Zweifel dass dies alles nur eine Farce sein könnten, waren behoben. Doch nie und nimmer hätte ich es für möglich gehalten, was wenig später folgen sollte und ich fuhr ruckartig zu ihm zurück und hielt mich erstmal an der Arbeitsplatte fest, denn ich glaubte ich hätte mich verhört. "Was gibt dir bitte die Sicherheit zu glauben, dass ich den Lord einfach mal so ausschalten könnte? Glaubst du nicht dass ich das schon die ganze Zeit versuche? Doch er wird immer von seinen Todessern bewacht. Jeder bisherige Versuch an ihn zu gelangen war gescheitert oder ist einfach nicht gelungen, aber hat Opfer gefordert.... und da kommst du einfach mal so in mein Haus und verlangst dass ich dir helfe bei etwas was ich schon ständig versuche?" Meine Augen waren von Schmerz gezeichnet in diesen Moment und letztendlich nahm ich mir einfach eines der Sandwiches und noch etwas Whiskey und setzte mich wieder, nachdem ich den Herd auf niedrige Stufe gestellt hatte. Das ganze war wirklich etwas zuviel um es zu verkraften und ich konnte nciht verhindern, dass sich leicht meine Hand verkrampfte, die mein Glas mit Whiskey hielt. "Erklär mir wie du dir das vorgestellt hast, dass es auich wirklich klappt"
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BeitragThema: Re: Cetero censeo Draconem esse delendam   Di Jan 05, 2016 9:32 pm

"Lord Malfoy…", murmelte der Slytherin und schüttelte abermals den Kopf. "Nicht, dass ich etwas dagegen hätte, wenn man mich einen Lord nennt, aber so…" Als Haru fragte, was er mit seiner Andeutung eben gemeint hatte, blickte er sie kurz schweigend an. Wieder blitzte dieses Bild in seinen Gedanken auf: Lexie, nach langer Gefangenschaft, tot auf dem Boden des Manor, in jenem Festsaal, in dem sie noch vor kurzem gemeinsam das Weihnachtsfest gefeiert hatten. "Ich meine, dass ich aufgewacht bin und plötzlich überall Todesser in meinem Haus rumgelaufen sind. Es war, als wär ich plötzlich wieder 16, als Voldemort das Manor als Hauptquartier verwendet hat, doch dann war das kein Lord, sondern…ich, und ich hab gesehen, wie ich….wie er jemanden umgebracht hat, der mir dort wo ich herkomme sehr viel bedeutet.", erklärte er und musste sich gegen Ende seiner Worte leicht räuspern, als seine Stimme beim Gedanken an seine Frau zu versagen drohte.

Es folgte ein kurzer Moment des Schweigens, in denen wohl beide ihren Gedanken nachhingen, ehe Haru sich etwas mehr Whiskey nachgoss und schließlich seinen Zauberstab vor sich auf den Tisch legte. Draco's Blick verweilte einen Moment auf der Waffe und folgte dann der Gryffindor, als sie aufstand und zum Küchentresen ging. Dass sie dort ausgerechnet ein großes Messer aufhob, beunruhigte den Slytherin für einen Augenblick, doch seine Sorge erwies sich schon sehr bald als unbegründet, denn es schien, als wollte Haru etwas zu Essen machen. Er hatte nichts dagegen. Das Reisen durch Dimensionen und Zeiten war weitaus anstrengender, als man sich das im Allgemeinen vorstellen mochte. Für einige Zeit schien die Gryffindor völlig in ihrer Arbeit aufzugehen. Nicht einmal blickte sie zu ihm auf, während sie sich an Töpfen und Zutaten zu schaffen machte. Draco hatte sich in der Zwischenzeit ebenfalls von seinem kurzzeitigen Gefängnis erhoben und sich auf der anderen Seite der Küchenarbeitsplatte auf einen Barhocker gesetzt, um Haru bei ihrer Arbeit zuzusehen. Was sonst hätte er auch tun sollen. Anscheinend war sie gerade dabei, so etwas wie eine Suppe zu machen. Außerdem glaubte er die Entstehung von Sandwiches zu erkennen und musste ein wenig schmunzeln. Hatte sie ihn vorhin also doch gehört. Alles in allem war es ein gutes Zeichen, dass sie ihm wenigstens so weit traute, dass er ihr beim Kochen kein sprichwörtliches Messer in den Rücken rammen würde. "Meine Frau macht das genau so wie du.", meinte der frühere Todesser, nachdem ihm aufgefallen war, dass sie überhaupt keine Magie verwendete. Gerade hatte er seinen Zauberstab zurück in die Innentasche seines Umhangs gesteckt, nachdem er ihn vorhin vom Tisch mitgenommen hatte. Zuvor hatte er sich allerdings ebenfalls noch Whiskey nachgegossen und hielt das frisch gefüllte Glas nun in der linken Hand, sein Oberkörper lässig nach vor gegen den Tresen gelehnt. Er selbst hielt sich beim Kochen immer zurück. Seine Frau wusste schon warum. Das hatte auch nichts mit irgendwelchen veralteten Gesellschaftsmustern zu tun. Jedenfalls sah er ihr aber lieben gern beim Kochen zu und ab und zu konnte es schon mal passieren, dass er ihr in einem unachtsamen Moment etwas unter der Nase wegstibitzte. In Potter's Küche wäre er allerdings schon froh, wenn der Schmutz, der in diesem Raum umherschwirrte, ihm später nicht das Licht ausknipste. Trotz allem lächelte er ein wenig, als Haru ihm einen Teller Sandwiches hinstellte. Hungrig wie er war, wartete er nicht lange und nahm sich eins. Er musste zugeben, dass es gar nicht schlecht schmeckte und wollte das der Gryffindor gerade netterweise mitteilen, als etwas aus dem Sandwich heraustropfte und einen hässlichen, weißen Fleck auf seinem schwarzen Hemd hinterließ. "Igitt, was ist denn das?", murmelte er und vergass dabei auf wundersame Weise, dass er sich nicht unbedingt in seinem eigenen Zuhause, nein nicht einmal in seiner eigenen Welt befand. Als ihm das wieder einfiel, räusperte er sich ein wenig verlegen und entfernte den Fleck schnellstens mit einem Zauber.

Nach den magischen Münzen gefragt, konnte Draco erstmal nur seufzen. "Doch, aber er ist längst zuende. Ich schätze die Jahre des Friedens haben meine Sinne getrübt. Ich habe längst aufgehört, hinter jeder Tür einen Teufel zu sehen. Ich hatte zuerst gedacht, mein Sohn hätte die Münzen vielleicht dort versteckt." Ihre Reaktion, als er enthüllte, was er zu tun gedachte, war ziemlich heftig. Draco hielt den Blickkontakt zu der jüngeren Gryffindor und ließ sich von ihrem kurzen Ausflug in ihr Temperament nicht groß aus der Ruhe bringen. Vater zu sein trainierte in der Tat die Geduld. "Ich bin hier hergekommen, weil mir dein Haus beim wegapparieren als erstes in den Sinn gekommen ist. Aber jetzt denke ich, dass es keine schlechte Idee sein kann, dich an meiner Seite zu haben. Ich kann mir nicht vorstellen, dass eine Realität existiert, in der du nicht liebend gern ein paar Todesser um die Ecke bringst … solange es nicht ich bin." Es war fast ein wenig amüsant, dass sie glaubte, er würde von ihr erwarten, sein anderes Ich im Alleingang auszuschalten. Manche Dinge änderten sich eben nie, egal in welcher Realität man sich befand. Potters und ihre Heldenkomplexe. Als sie wissen wollte, wie denn sein Plan aussah, lehnte er sich ein Stück zu ihr nach vor und schenkte ihr einen verschwörerischen Blick. "Also, es ist dir vielleicht nicht aufgefallen, aber zwischen 'Lord Malfoy' und mir gibt es ein paar Ähnlichkeiten."
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BeitragThema: Re: Cetero censeo Draconem esse delendam   Di Jan 05, 2016 9:55 pm

Ich runzelte leicht die Stirn, als der Blonde meinte, dass er ja nichts dagegen hatte, wenn man ihm Lord Malfoy nannte, doch mit dieser Anrede hatte ich eigentlich eher den brutalen Grausamen und ohne Menschlichkeit Malfoy gemeint, denn dieser war wohl doch ein ganz anderes Kaliber, auch wenn gewisse Sachen ziemlich ähnlich bei beiden waren. Meine Züge zuckten unruhig, als er weiter erklärte und auch meinte, dass er gesehen hatte wie jemand umgebracht worden war, der ihm etwas bedeutet hatte. Bei diesen Worten war mir für wenige Momente das Messer aus der Hand gefallen, welches ich bis eben genutzt hatte um Zutaten für die Suppe zuzubereiten. Denn mittlerweile widmete ich mich dem Kochen, während ich aber weiterhin seiner erklärung zuhörte. Auch wenn e etwas brauchte, bis ich mein Tun wieder aufnehmen konnte, denn ich hatte eine arge Befürchtung wer die Person gewesen war, die er hatte sterben sehen. "Johnson?" fragte ich mit schwacher Stimme, ohne mich zu ihm umzudrehen, doch ich musste einfach gewissheit haben ob es letztenldich wirklich vorbei war mit ihr. Mit der Frau die ich zu meinen engsten Freunden gezählt hatte und der Gedanke sie tot zu wissen, machte mich traurig. Aber wenigstens müsste sie dann nicht mehr länger unter den Folterungen leiden, die man ihr sicher zuteil hatte werden lassen. Besonders wenn meine Informationen stimmten, dass Bellatrix Lestrange an ihr Hand angelegt hatte um Informationen zu erlangen. "Ich wünschte es wäre gelungen, sie rauszuholen" murmelte ich abwesend, ehe ich schließlich nochmal einen Schluck Whiskey nahm und meine Vorbereitungen für die Suppe fortsetzte und auch etwas Sandwiches letztendlich zutage brachte. Mir entkam nur ein schwaches Lächeln, als die Worte von dem Malfoy etwas weniger dunkler wurden.

Er schien spaß dabei zu haben, mich bei meinem Tuen zu beobachten und für den Moment konnte ich sogar fast übher seine Erscheinung hinwegsehen, die mir so verhasst war weil es das Aussehen des Mannes war, dem ich soviel Schmerz zu verdanken hatte. "Erzähl mir von deiner Welt, sie scheint ja wesentlich angenehmer zu sein als die hiesige und ja mir ist bewusst dass es hier nicht gerade so ordentlich aussieht, aber damit musst du leben Malfoy, denn ich kann nicht gerade aufräumen wenn ich zum Einen alleine Lebe und zum anderen immer auf der Flucht bin und aufpassen muss, nicht von Todessern aufgegriffen zu werden..." meinte ich und kurz zuckten sogar meine Mundwinkel zu einem Lächeln, als ich aus den Augenwinkeln wahrnahm, wie der Malfoy seinen Anzug vollkleckerte beim Essen des Sandwiches. Allein diese Szene machte es irgendwie lebenslustiger in meinen eigenen Haus, denn es hatte schließlich schon seit Ewigkeiten kein Kinderlahcen mehr gehört.

Kurz wurden meine Augen von einem wehmütigen und Traurigen Ausdruck ergriffen, als er erwähnte dass er einen Sohn hatte und ich musste unwillkürlich an meine eigenen Kinder denken, die im Ausland lebten zusammen mit meinen Bruder und von den ich gezwungen war mich völlig fernzuhalten. Nichtmal Nachrichten tauschte ich mit diesen aus, auch wenn ich manchmal wirklich eine aufmunternte Rede gebraucht hätte oder einfach das Geplauder von jungen Kindern. Doch mir war nichtmal das gegönnt, da ich dauernnd nur von einem GEfecht in das andere ging. Mittlerweile bediente ich mich auch an den Sandwiches, da meine Vorbereitung zuende war und dies nutzte der Malfoy um mich mit seinen Worten ziemlich aufzuwühlen. Dennoch zwang ich mich dazu seinen Worten zu lauschen, doch seine letzten Worte entlockten mir nur ein Grollen. "Ach wäre mir nie aufgefallen.... Aber wie denkst du soll uns das helfen, wenn der echte Draco dieser Welt immer dazwischenfunkt? Glaubst du dass du eifnach weitergelassen wirst, wenn die Todesser genau wissen dass ihr richtiger Lord woanders ist?"
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BeitragThema: Re: Cetero censeo Draconem esse delendam   Di Jan 05, 2016 10:56 pm

Es entging dem Slytherin nicht, dass seine Worte über sein schreckliches Erlebnis im Malfoy Manor auch Haru einen Stoß versetzt hatten. Kurz glitt ihr sogar das Messer aus der Hand, ehe sie ihre Arbeit wieder fortfuhr - ohne das Messer vorher aus sanitären Gründen an einem Tuch abzuwischen, aber darüber konnte Draco in Anbetracht der Tatsachen hinweg sehen. Als sie ihre Frage stellte, die in Wahrheit nur aus einem einzelnen Namen bestand, verspürte Draco einen Kloss in seinem Hals, der ihm kurz jegliche Antwort unmöglich machte. Wieder musste er sich daran erinnern, dass seine Familie in seiner eigenen Welt immer noch auf ihn wartete. Er musste zu ihnen zurückkehren, doch wenn er die Funktionsweise der magischen Münzen richtig deutete, musste er erst diese Welt in Ordnung bringen. Er musste sein anderes Ich erst unschädlich machen. Ein Räuspern war zu hören, ehe der ehemalige Todesser schließlich doch sprach: "Ja. Nur ist sie in meiner Welt Lexie Malfoy.", erklärte er und hoffte, dass die Gryffindor nunmehr verstehen würde, weshalb er sich seines Entschlusses, ihren Mord in dieser Realität zu rächen, so sicher war. Er hörte sie sagen, dass sie sich wünschte, man hätte Lexie rechtzeitig aus ihrem Gefängnis befreien können und Draco nickte traurig. "Das wünschte ich auch.", antwortete er.

Trotz der anfänglichen Schwierigkeiten, war es inzwischen zu einem unausgesprochenen Waffenstillstand zwischen den beiden ehemaligen Hogwartsschülern gekommen. Ganz kurz gab es sogar etwas wie ein echtes Gespräch zwischen ihnen und Draco fand sich an die Haru aus seiner eigenen Welt erinnert, als sie ihn erst nach Erzählungen aus seiner Heimat bat und ihm dann direkt auftrug, sie ja nicht wegen der Unordnung in ihrer Küche anzusprechen. Der Slytherin lachte kurz und hob beide Hände in friedverkündender Geste nach oben. "Ich hab nichts gesagt.", begann er schmunzelnd. "Obwohl ja der Whiskey ein kleines bisschen staubig schmeckt." Was ihn nicht davon abhielt, einen weiteren Schluss davon zu trinken und schließlich wie gewünscht zu erzählen. "Sie ist angenehm, ja. Sie war nicht immer so. Der Krieg hat auch bei uns gewütet und ich habe Vieles getan, auf das ich nicht stolz sein kann. Aber ich hatte Menschen, die mir Halt gegeben haben. Ich hatte Freunde.", sein Blick traf den ihren. "Und Lexie. Und nach dem Krieg haben wir ihm alle samt den Rücken gekehrt." Es tat ihm fast ein wenig leid, dass er von einer Welt erzählte, die ganz offensichtlich um so vieles besser war, als die in der er gelandet war. "Wenn wir erfolgreich sind, kannst du das hier auch haben, Haru." Er hatte wohl versucht, ihr damit etwas Mut zu schaffen. Niemand hätte schließlich den traurigen Blick in ihren Augen übersehen können, der dort auftauchte, als er kurz von seinem Sohn gesprochen hatte. Ob sie wohl auch hier selbst Kinder hatte? Er war neugierig, doch zog es vor es nicht noch schlimmer zu machen und fragte nicht danach. Es hätte sein väterlicher Instinkt sein können, der da in ihm zum Vorschein kam. "Wenn wir erfolgreich sind, finde ich vielleicht auch wieder nachhause zurück. In meine Realität oder wie immer man das nennen soll. Und ein paar Jahre nach vor, denn wenn ich dich richtig einschätze, bin ich wohl auch ein wenig in die Vergangenheit gerutscht."

Als sie da so gegenüber saßen, jeder mit einem Sandwich in einer Hand, einem Glas Whiskey in der anderen, hätte man sich locker vorstellen können, sie säßen im Raum der Wünsche in Hogwarts oder später in einem ihrer Häuser bei einem gemütlichen Zusammentreffen unter Freunden. Nur dass sie gerade den Tod seiner zweiten Version planten und Haru schien nicht so recht zu glauben, dass Draco's Plan sehr wohl etwas für sich hatte. "Immer nur Äußerlichkeiten im Sinn, Potter. Ich meine aber nicht mein seidiges blondes Malfoyhaar, sondern mein Blut. Und komm mir jetzt nicht mit 'jedes Blut ist gleich', denn in diesem Fall stimmt es ausnahmsweise nicht. Mein Blut wird uns nämlich direkt vor Draco's Schlafzimmer auf den Balkon apparieren und von dort aus können wir völlig ungehindert im Manor umherwandeln und auf den passenden Moment warten."
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BeitragThema: Re: Cetero censeo Draconem esse delendam   Di Jan 05, 2016 11:16 pm

Kurz schloß ich meine Augen, als meine Befürchtung sich dank der Worte des anderen Malfoys bewahrheiten und er erklärte, dass Lexie in seiner Realität zu seiner Familie gehörte. Er hatte es anscheined soviel besser gehabt und vor allem hatte er eine Familie die ihn liebte und die ihn stützte in schwierigen Situationen. Ich selbst war dazu gezwungen selbst weiterzumachen, aus Angst weitere Mitglieder zu verlieren die mirzu wichtig waren, ließ ich nichtmal ansatzweise zu, dass irgendjemand aus dem Ausland mich kontaktierte. Selbst Danny hatte es mittlerweile akzeptiert, dass er sich völlig von mir fernhalten musste, um dafür zu sorgen dass ich überhaupt noch weiterkämpfen konnte. "Ich habe es erst heute mittag verscuht gehabt, doch.... ich hab es nicht geschafft" murmelte ich leise und machte schließlich schweigend weiter mit meinen Vorbereitungen, diese Zeit nutztend um mich wieder etwas zu beruhigen. Wie durch ein Wunder entkamen mir keine Tränen, auch wenn ich deutlich die Trauer verspürte, die mich ergriffen hatte.

Dennoch war fast sowas wie eine Entspannte Stimmung im Raum zu spüren, als er von seiner Welt erzählte und ich ließ sogar ein leises aber nur sehr schwaches Lachen erklingen. bei seinen Erzählungen, doch als er meinte dass ich das auch haben könnte, wenn wir erstmal sein anderes Ich getötet hatten, schüttelte ich traurig den Kopf. "Es wird für mich nie so werden wie für dich, Malfoy, du kehrst irgendwann zu deiner Frau und deinem Sohn zurück. Mein Mann jedoch ist tot und meine Kinder erkennen mich vielleicht nichtmal mehr, wenn ich ihnen wieder gegenüberstehen würde" gestand ich ihm mit traurigen Blick, ohne mich gerade darum zu kümmern, dass ich ihm etwas von meinen Leben enthüllte. Letztendlich hatte ich mich jedoch in meinen Stuhl zurückgeseztzt und nippte an dem harten Alkohol, den ich mir nun ein drittes Mal nachfüllte mit einer Geste des Stabes, doch dann aß ich mein Sandwich, welches ich mir genommen hatte und hörte den Erklärungen des Malfoys zu und ein Funke Hoffnung zeigte sich in meinen Augen, bei diesen Worten. "Daran hab ich nicht gedacht, ich mein ich hab gewusst das Malfoy Manor so extrem gesichert ist dass nunr Malfoys leichter fliehen könnten, aber das ist mir einfach entfallen in dem ganzen Chaos. Ich mein es ist allein schon viel zu verkraften, wenn plötzlich ein Mann vor einem steht, den man als Mörder kennt? und der es doch nicht ist"
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BeitragThema: Re: Cetero censeo Draconem esse delendam   Mi Jan 06, 2016 8:44 pm

Draco sah, dass Haru ihre Augen schloss, als er ihre Befürchtung bestätigte. Er fragte sich, welches Leben Lexie in dieser Welt geführt hatte. War es zumindest die kurze Zeit über glücklich gewesen? Hatte sie eine Familie gründen können? Hatte sie dieselben Freunde wie die Lexie, die er geheiratet hatte? Dieselben Beziehung dürfte sie ja nicht gehabt haben, denn Draco bezweifelte, dass selbst das größte Monster es über sein steinernes Herz bringen würde, jemanden zu töten, den er liebte. Der Slytherin gönnte sich einen weiteren Schluck Whiskey und genoss die brennende Wärme, die er in seinem Rachen ausbreitete. "Wart ihr gut befreundet?", fragte er schließlich und blickte die Gryffindor über den Rand seines Glases hinweg an. Die erklärte wenig später, dass sie erst an diesem Tag gegen Mittag versucht hatte, ins Manor einzudringen und Lexie dort rauszuholen. Der Slytherin sagte nichts dazu. Es war traurig, dass sie es nicht geschafft hatte, doch in Draco's zuhause unbemerkt einzudringen und dann wieder zu verschwinden, war ohne Hilfe von innen so gut wie unmöglich. Vielleicht hätte er die Münzen in seiner Bibliothek ein wenig früher finden müssen. Vielleicht hätte er die jüngere Lexie dann noch retten können. Doch er wusste, dass es niemandem half, sich nun darüber den Kopf zu zerbrechen und auch Haru schien darauf erpicht, dieses Thema erst einmal beiseite zu legen. Ganz verbissen konzentrierte sie sich auf ihre Arbeit in der Küche und blickte längere Zeit nicht auf. Sie hatte Recht. Bei dem was sie vor hatten war kein Platz für Ballast. Jede Ablenkung konnte nur schädlich sein.

Draco hatte sich schon immer gefragt, ob die Realität in der er existierte wirklich die einzige mögliche Wirklichkeit war. Ein Zauberer erlebte so einiges haarsträubende in seinem Leben und in einer Welt, in der selbst Zeitreisen kein Ding der Unmöglichkeit war, war der Gedanke an eine andere Dimension doch nicht so abwegig. Wirklich daran geglaubt hatte der frühere Slytherin allerdings nie. Keines der Bücher schrieb wirklich darüber und es gab keine handfesten Beweise für die Existenz paralleler Universen; es hatte fast den Anschein, als habe jemand aus seiner Familie einen solchen Beweis gefunden und sogar einen Weg , eine Brücke zwischen den unterschiedlichen Existenzen herzustellen. Es blieb wirklich nur zu hoffen, dass diese Brücke in beide Richtungen funktionierte. Er konnte Haru's karge Einstellung gut nachvollziehen. Er selbst würde hier nicht bleiben wollen und er war noch nicht einmal eine volle Stunde in dieser Realität.

Obwohl er es besser wusste, hatte er versucht, ihr mit seinen Worten Mut zu machen und, so wie er es befürchtet hatte, war dieser Versuch gescheitert. Ihr Mann war also tot? "Dass Dein Mann tot ist, tut mir leid, Potter." Es waren ehrliche Worte. Er konnte Nakamura zwar nicht wirklich ausstehen, doch das machte ihn nicht zu einem schlechten Menschen. Draco konnte nur sehr wenige Menschen wirklich gut leiden und selbst den anderen wünschte er deshalb nicht gleich den Tod. Vor allem, wenn sie den wenigen für ihn bedeutsamen Menschen so wichtig waren. "Aber das heißt nicht, dass du nie wieder Glück finden kannst. Du hast Deine Kinder. Und spiele nicht mit dem Gedanken, sie würden dich nicht mehr wieder erkennen. Eine Mutter ist nicht so leicht vergessen." Ob seine Worte etwas bewirken würden, würde abzuwarten bleiben, doch zumindest zeigte sie nun etwas Vertrauen in sein Vorhaben. Er zwinkerte ihr aufmunternd zu und meinte: "Ich schätze es ist in etwa so, als träfe man auf eine seiner ältesten Freundinnen, die einen ganz plötzlich ansieht, als wäre man ein Mörder, den sie über alles hasst, obwohl man gar keiner ist." Er war froh, dass sie zu einer Einigung gekommen waren. Bei all dem Hass der sich in Haru für sein Ich dieser Realität aufgestaut hatte, hätte es auch ganz anders kommen können.

"Also dann machen wir es so. Wir apparieren ins Manor und schleichen uns dort ein. Ich kenne jeden Winkel und jeden Geheimgang dieses Hauses und wir sollten einen Großteil des Weges ungesehen und unbemerkt zurücklegen können. Sollten wir doch auf Todesser treffen, werden die wenigsten sich Lord Malfoy und seiner neuen Gefangenen in den Weg stellen. Zumindest nicht bis sie ihr Hirn einschalten und das kann bei vielen von ihnen einige Zeit dauern."[/b][/b] Er hielt der Gryffindor seine Hand entgegen. "Haben wir eine Abmachung?"
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Haru Potter
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BeitragThema: Re: Cetero censeo Draconem esse delendam   Mi Jan 06, 2016 9:17 pm

Ich war tief in Gedanken, als der Malfoy meine Gedanken schließlich unterbrach indem er fragte, ob wir gut befreundet waren und ich atmete einmal tief durch, ehe ich ein knappes Nicken von mir gab. "Sie war einer der wenigen Menschen der ich voll und ganz vertraut habe und ich bin mir ziemlich sicher dass sie kein einziges Wort verraten hat, auf die Fragen der Todesser. Aber jetzt ist sie wenigstes von Leid befreit" meinte ich leise und machte weiter mit meinen Vorbereitungen. Doch letztendlich genehmigte ich mir ein Sandwich und nun kam das Gespräch eher auf andere Dinge als den Verlust von Lexie Johnson. Ein tiefer Atemzug entkam mir, als mein Gegenüber meinte, dass es ihm leid tat zu hören, dass mein Mann tot war und ich schüttelte nur leicht den Kopf. "Ehrlich gesagt möchte, ich jetzt nicht mit dir über meinen verstorbenen Mann reden und was du sagst mag ja stimmen, aber als ich meine Kinder fortschickte, war mein jüngster gerade mal ein grad mal dem Säuglingsalter entwachsen und seitdem habe ich weder Kontakt zu meinen Bruder, noch zu meinen Kindern. Es wäre einfach zu gefährlich, Briefe könnten abgefangen werden, Patronuse könnten ungelegen kommen. Es war besser so" meinte ich leise und stillte meinen wenigen Hunger, der jedoch kaum noch zu spüren war und schließlich widmete ich mich letztendlich nur noch dem Glas whiskey. Doch letztendlich erhob ich mich wieder und füllte die Suppe in zwei Suppenbehälter, die ich mit einer Geste des Zauberstabes nochmal gründlich reinigte. ERst dann füllte ich die Suppe auf die zwei Behälter und stellte einen davon vor Malfoy auf den Tisch, mit einem Löffel, ehe ich mich wieder auf meinen Platz niedersinken ließ und mir einen Löffel der heißen Suppe genehmigte.

Ich war gerade doch ziemlich froh, diese Augenblicke nutzen zu können, um meine Gedanken zu ordnen und nichts zu sagen. Doch als der andere dann weitersprach. Kurz zuckten meine Mundwinkel sogar leicht nach oben, als der Blonde versuchte zu erklären wie diese ganze situatiion wohl aufzufassen wäre. "Naja für mich ist es ja auch irgendwie so, dein anderes ich kenne ich schließlich als Mörder" Bei seinen weiteren Worten bezüglich der Mission, die wir uns vorgenommen hatten, war mir immer noch etwas mulmig zumute, denn es konnte dennoch soviel schief gehen, aber ich musste letztendlich doch etwas lachen, als er die Denkfähigkeit mancher Todesser kritisierte. "Ja so wie Crabbe oder Goyle, doch Bellatrix würde sich leider nicht so einfach verarschen lassen, sie hat nun schon zwei Lords gedient und ist zäh, zumindestens in dieser Welt...." meinte ich ernst und löffelte weiterhin meine Suppe, während ich ab und an nochmal an meinen Whiskey nippte.
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Draco Malfoy
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BeitragThema: Re: Cetero censeo Draconem esse delendam   Mi Jan 06, 2016 10:16 pm

Ein bisschen beruhigte es ihn zu hören, dass Lexie auch hier wenigstens ihre Vertrauten gehabt hatte, was die Szene, die er vorhin im Manor miterleben musste,  um keinen Deut besser machte. Aber es war Zeit, dieses Thema erst einmal beiseite zu schieben. Draco war schließlich nicht hier, um mit Potter über Vergangenes, Schreckliches und Mögliches zu plaudern. Eigentlich wusste er nicht einmal weshalb er hier war oder wie lange diese unfreiwillige Reise durch Raum und Zeit andauern würde. Es war ein bloßes Gefühl das ihm sagte, dass er eine Aufgabe zu erfüllen hatte, ehe er in seine eigene Welt zurückkehren konnte. Also sprach er erst einmal nicht weiter über Lexie und auch das Thema um Haru's Familie ließ er nun unangetastet, obwohl Haru's Reaktion in ihm ein paar weitere Fragen aufgeworfen hatte. Sie hatte klar gemacht, dass sie besonders mit ihm nicht über ihren verstorbenen Ehemann sprechen wollte. Bedeutete das, dass sein anderes Ich auch für seinen Tod verantwortlich war? Draco blickte kurz zu Boden. Es war wirklich ein Wunder, dass sie seinen Anblick überhaupt ertragen konnte, wenn sie sein Gesicht mit so vielen Toten in Verbindung brachte. Er blickte auf, als die Gryffindor Suppe vor ihm abstellte. Dass sie die Schüsseln vorher extra noch einer Grundreinigung unterzog entging ihm. Er hatte aber gerade keinen Gedanken für Sauberkeit übrig. Ein wenig vorsichtig war er doch, als er die Suppe kostete. Gerne hätte er einen Zauber ausgesprochen um sicherzugehen, dass sie ihm nicht doch ein Gift unterjubeln wollte, aber er dachte dann, dass sie das längst mit dem Whiskey oder den Sandwiches hätte tun können. Sie dürfte wirklich langsam beschlossen haben, ihm zumindest für ihr bevorstehendes Vorhaben zu vertrauen. Danach war sie ihn hoffentlich ohnehin los. Auch die Suppe schmeckte nicht schlecht, auch wenn sie für Draco's Geschmack noch ein wenig zu heiß war und er wartete lieber noch ein wenig, ehe er weiter essen würde.

Auch ihn ließ ihre Antwort zu ihrer momentanen Situation kurz schmunzeln. "Einigen wir uns darauf, dass es für uns beide gerade mehr als seltsam ist. Ich kann mir vorstellen, dass du nicht wild darauf bist, mit mir zusammenzuarbeiten, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass du mich los bist, sobald ich diese Aufgabe erledigt habe." Crabbe und Goyle waren wohl in jeder existierenden Realität Idioten. Es würde ein leichtes werden die beiden zu täuschen. Doch Haru hatte Recht, dass das bei Bellatrix nicht ganz so leicht wäre. Aber Draco hatte Vertrauen in seine Schauspielkünste. Es war zwar lange her, seit er selbst unter den Todessern gewandelt war, doch es würde ihm nicht all zu schwer fallen, wieder zu dem kleinen gefühllosen Ekel zurückzudatieren, der er gewesen war, ehe er gelernt hatte, was Freundschaft bedeutete. "Ja, die liebe Tante Bellatrix ist wohl überall zäh. Oder besser gesagt sie war es. In meiner Welt ist sie längst tot und ich weiß nicht, ob es mich zu einem schlechten Neffen macht, aber ich kann nicht behaupten, sie großartig zu vermissen.". So ganz war Haru also noch nicht von seinem Plan überzeugt. Ob es daran lag, dass sie schon mehrere gescheiterte Missionen hinter sich hatte und daran, dass sie ihm doch nicht ausreichend vertrauen konnte, konnte der Slytherin nicht sagen. Die Hand, die er ihr zur Bestätigung ihrer Abmachung entgegengestreckt hatte, schwebte jedenfalls weiterhin in der Luft, von der Gryffindor weitgehend ignoriert. "Also dort wo ich her komme, Potter, gibt man sich die Hand, wenn man sich einig ist.", meinte der Slytherin noch doch etwas nachdrücklicher. "Ich glaube, dass es einen Grund dafür gibt, dass ich in dieser Welt gelandet bin und mit dir oder ohne dich, ich werde heute Abend ins Manor apparieren und meine Aufgabe erfüllen. Zweifel und Misstrauen kann ich dabei nicht brauchen. Ich leiste den unbrechbaren Schwur, wenn es denn sein muss, aber triff jetzt eine Entscheidung. Bist du drinnen oder draußen?"
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Haru Potter
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BeitragThema: Re: Cetero censeo Draconem esse delendam   Mi Jan 06, 2016 10:34 pm

Es tat mir gut, dass der Blonde nicht weiter nachbohrte in bezug auf die Beziehung zu Lexie und mir oder zu meiner Familie. Denn es würde mich nur noch mehr dazu bringen in Gedanken zu versinken und dementsprechend Trübsaal zu blasen, weil ich nicht mehr wirklich viel Glück erlebt hatte in den letzten Monaten war es vor allem am schlimmsten geworden. Die Opfer hatten sich gehäuft, aber vor allem die Anschläge auf mein Leben waren immer deutlicher hervorgetreten, sobald ich mal nicht in einem Fidelius Haus unterschlupf gesucht hatte oder in den Zeiten wo ich mich auserhalb befand. Doch mittlerweile hatte ich mich der Suppe gewidmet, die noch ziemlich warm war, doch ich löffelte sie trotzdem langsam hinein, ohne mich von der Hitze abzwimmeln zu lassen, denn wenigstens konnte ich dann den Schmerz meines Herzens etwas stillen, indem ein körperlicher Schmerz stärker wurde. Gut es war beiweitem nicht mit meiner Seelischen Qual zu vergleichen, doch es machte es möglich es in den Hintergrund zu drängen. Nur halb bemerkte ich, dass der Blonde erst noch wartete, mit dem Essen der Suppe, da es ihm wohl zu heiß war, doch das war mir eigentlich ziemlich gleich.

Als er auf seine Hand aufmerksam machte, die diese Mission besiegeln sollte, blickte ich im ersten Moment etwas perplex hoch, denn da ich so in Gedanken versunken gewesen war und mit dem Essen beschäftigt war, hatte ich fast übersehen dass er auf meinen Handschlag wartete. Meine Augen weiteten sich jedoch etwas, als er anbot mir einen Unbrechbaren zu leeisten und ich ließ den Löffel zurück auf den Teller sinken und reichte ihm schließlich meine Rechte Hand und ergriff die seinige mit festen Griff. "Wir haben einen Deal, den Unbrechbaren musst du mir nicht leisten, du hättest schon genug Möglichkeiten gehabt mich zu töten, wenn du so wie der Malfoy wärest den ich kenne" meinte ich ernst und schließlich ließ ich seine Hand wieder los und widmete mich wieder dem Löffeln, denn das beschäftigte wenigstens meine Hand. Denn ganz geheuer war mir das ganze sicherlich nicht. Doch kurz musste ich auflachen als ich realisierte, dass er gesagt hatte Bellatrix wäre in seiner Welt tot. Das war eine ungeheure Erleichterung. "Ich hoffe sie hat einen Tod bekommen, der ihren Taten auch gerecht wird?" fragte ich schließlich und konnte nicht anders als herausklingen zu lassen, wie sehr ich diese Frau verabscheute und dass ich ihr alles schlechte an den Hals wünschte.
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Draco Malfoy
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BeitragThema: Re: Cetero censeo Draconem esse delendam   Do Jan 07, 2016 8:49 pm

Potter's vedutztes Gesicht, als sie nach mehreren Minuten und seiner Erinnerung realisierte, dass er die ganze Zeit seine Hand in ihre Richtung ausgestreckt hatte und auf ihren Zuschlag wartete, amüsierte den jungen Malfoyerben und ein schiefes Grinsen zog für einige Augenblicke an seinen schmalen Lippen. Es war gut möglich, dass sie mit solchen Gesten von ihm schlicht nicht rechnete und man konnte es ihr nicht verdenken. Selbst er, wo er im Vergleich zu 'Lord Malfoy' doch die weitaus mildere Version eines Draco Malfoy war, war noch nicht sehr lange vertraut mit früher für ihn unnötigen Zwischenmenschlichkeiten wie Höflichkeit oder Takt. Es war eine antrainierte Eigenheit, die ihm erst Jahre der Ehe und endlose Ermahnungen seiner engeren Freunde wieder austreiben konnten. Dann wurde ihre Abmachung schließlich doch noch mit dem gebräuchlichen Hanschlag besiegelt und der Slytherin nickte zufrieden, ehe er seine Hand wieder sinken ließ und nun doch den Löffel ergriff, um sich an die Suppe zu wagen. Auch nickte er, als Haru sein Angebot eines unbrechbaren Schwures ablehnte und dazu nur meinte, dass er ohnehin schon genug Gelegenheit gehabt hätte, ihr etwas anzutun, wenn er das denn im Sinn gehabt hätte. Draco hätte dagegen einwenden können, dass es doch auch nur ein geschickt ausgearbeiteter Trick sein könnte, dazu gemacht, um sie in Sicherheit zu wiegen, nur um sie schließlich ins Manor und in die Gefangenschaft zu locken, doch er behielt den Gedanken für sich. Erstens hatte er derartiges ohnehin nicht vor und zweitens hatte sie gerade erst Vertrauen zu ihm gefasst. Es war nicht klug sie da gleich auf dumme Ideen zu bringen.

So löffelten sie eine Weile lang beider an ihrer Suppe, hoben ab und an ihre Gläser und waren ansonsten relativ schweigsam. Draco dachte darüber nach, wie sicher er wirklich sein konnte, dass er schlussendlich zu seiner Familie zurückkehren konnte. Für eine Situation wie seine gegenwärtige gab es keinen Präzedenzfall und demnach stand nirgends geschrieben, dass ein unfreiwilliger Weltenbummler erst sein anderes Ich abmurksen musste, um nach Hause zurück reisen zu dürfen. Doch es erschien ihm das einzig richtige zu sein. Weshalb war er sonst aus allen möglichen parallelen Welten ausgerechnet in dieser gelandet, in der er selbst es in der Hand hielt, die magische Welt in noch tiefere Dunkelheit zu stürzen? Draco legte seinen Löffel erst wieder zur Seite, als die junge Frau neben ihm eine Frage stellte. Es ging um seine gute alte Tante Bellatrix. Gerade eben hatte er ihr eröffnet, dass die geborene Black in seiner Welt längst ihren letzten Atemzug getan hatte und er war nicht überrascht, als sich ein zufriedenes Glitzern in Haru's Augen einfand, als sie dies hörte. "Das hat sie.", antworte Draco. Er wusste nicht ganz, was Potter sich unter einem passenden Tod für die Todesserin vorgestellt hätte. Wahrscheinlich nicht den schnellen Avada Kedavra, den Molly Weasley ihr auferlegt hatte. Sicher hätte sie sich etwas langatmigeres, schmerzhafteres gewünscht. Weshalb Draco auch nicht näher auf die Frage einging.

Stattdessen erhob er sich wenig später von seinem Sitzplatz und, nach einem letzten Schluck Whiskey aus seinem Glas, verabschiedete er sich mit einem "Ich besuche mal dein wertes Badezimmer, Potter." aus der Küche. Er wartete weder auf Haru's Erlaubnis, noch auf ihre Erklärung, wo das Bad sich überhaupt befand. Er mochte das Haus seiner Verwandten zwar in diesem Zustand nie besucht haben, doch er kannte es von den zahlreichen Besuchen, die er Haru und ihrer Familie nach dem Krieg gemeinsam mit seinem Sohn und seiner Frau abgestattet hatte. Ein paar Treppen nach oben, einen Gang entlang und die dritte Tür rechts und schon stand der Slytherin in einem kleinen Badezimmer. Es war ebenso heruntergekommen wie der Rest des Hauses und der Spiel in den er nun blickte, hatte so viele Sprünge, dass er Schwierigkeiten hatte, sich überhaupt darin zu erkennen. Einen praktischen Zauber später war das Problem behoben und er konnte sein Vorhaben in die Tat umsetzen. Auch er würde sich schließlich nicht völlig unvorbereitet in die sprichwörtliche Höhle des Löwen schleichen, auch wenn besagte Höhle in einer anderen Welt sein Zuhause war und er jeden einzelnen Winkel davon kannte wie seine eigene Westentasche. Auch wenn sie beide mehr oder weniger zwei Versionen ein und derselben Person waren, war Draco sich doch der Kleinigkeiten bewusst, die ihn von 'Lord Malfoy' unterschieden. Zumindest was die äußerlichen anging, konnte man durchaus ein bisschen schummeln. Mit einem letzten Blick in den Spiegel und seinem ihm so eigenen unheilvollen Schmunzeln machte er sich an die Arbeit. Ein Zauber hier, ein Zauber da, ein bisschen an seiner Garderobe herum gefeilt und schon war die Sache erledigt.

Seinen schwarzen Anzug hatte er in einen langen, fließenden Umhang derselben Farbe verwandelt. Er selbst hasste derartige Kleidungsstücke. Sie bestanden aus viel zu viel Stoff, der jede Bewegung umständlicher machte und einfach viel zu unpraktisch. Wahrscheinlich gefiel Lord Malfoy die Erinnerung an seinen Vorgänger, der selbst gern solche Umhänge getragen hatte. Den linken Ärmel des Umhangs krempelte er nach oben, weil er bemerkt hatte, wie stolz sein Konterfei das dunkle Mal auf seiner blassen Haut deutlich sichtbar getragen hatte. Sein eigenes Mal war in all den Jahren des Friedens deutlich verblasst, doch nun, da es aktive Todesser und einen neuen Meister in der Nähe spürte, war es wieder zum Leben erwacht. Draco hatte das leicht brennende Gefühl, das einmal mehr von der Tätowierung ausging, gewiss nicht vermisst. Es war nicht nur die Kleidung, an der er etwas verändert hatte. Seine Haare, die zuvor in weichen, weißblonden Tressen bis knapp über seine Schultern gefallen waren, waren nun kurz und streng zurück gegelt. 'Ah, die guten alten Zeiten', dachte er kurz, als ihn das ganze Gel für einen Moment an seine Zeit in Hogwarts erinnerte. Zuletzt hatte er noch die paar kleinen Fältchen verschwinden lassen, die sich in ein paar Jahren des Älterwerdens wohl oder übel um seine Augen gebildet hatten. Zufrieden, verließ er das Badezimmer und machte sich auf den Weg zurück in die Küche, wo er Haru immer noch dort vorfand, wo er sie eben hinterlassen hatte. "Wie sehe ich aus?", wollte er wissen, als er gerade um die Ecke bog und im Türbogen stehenblieb.
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Haru Potter
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BeitragThema: Re: Cetero censeo Draconem esse delendam   Do Jan 07, 2016 10:22 pm

Ich ließ wirklich nach, denn mir war wirklich entgangen, dass er seine Hand zu mir ausgestreckt hatte, da ich abgelenkt gewesen war. Doch letztendlich schlug ich ein und besiegelte somit mein Einverständnis dass ich ihm helfen würde. Ich glaubte nicht daran, dass er mich verarschen wollte, deshalb hatte ich auch nicht auf den Unbrechbaren Wert gelegt. Gut vielleicht war es auch einfach sodass ich müde war und deshalb nicht ganz so skeptisch war wie sonst. Doch ich hatte schließich einen harten Tag hinter mir gehabt. Letztendlich genehmigte ich mir einfach die Suppe, nachdem unser Versprechen besiegelt war und versuchte mich etwas zu entspannen.

Es tat gut zu hören, dass der Blonde meinte dass Bellatrix einv erdientens Ende in seiner WElt erwartet hatte und kurz wurde mein Blick von Hass überwältigt, denn wie oft hatte ich schon davon geträumt, Bellatrix endlich umzubringen oder überhaupt mal tot zu sehen, doch wie sollte ich dies schaffen? "Am liebsten würde ich sie auch gleich mit in den Tod reißen, doch wie soll das klappen, wenn es bestimmt dennoch schwer genug wird den Lord selbst zu töten. Der einzige Vorteil ist, dass er nicht das gleiche gemacht hat wie Voldemort selbst. Man kann ihn soweit ich weiß ohne weiteres umbringen, sofern man nahe genug rankommt und ihn überrascht" meinte ich ernst und war mittlerweile doch ein wenig nervös, doch ich ließ mein mittlerweile leeres Glas Whiskey zur Seite schieben und löffelte nur noch etwas Suppe, ehe ich aufblickte als Malfoy sich erhob und meinte er würde kurz mal das Badezimmer benutzen. Ich gab nur mit einem leichten Nicken zu verstehen, dass ich es verstanden hatte und ließ ihn gehen, ohne mir die Mühe zu machen ihm aufzuklären wo es langging. Denn ich rechnete damit dass er genau wusste wo sich das Badezimmer dieses Hauses befand, zumindestens das welches man ohne langes Laufen von der Küche aus erreichen konnte, denn das haus wäre wohl viel zu groß, wenn es denn wirklich nur ein einziges Badezimmer geben würde.

Ohne gerade groß auf die Zeit zu achten, fing ich an zu spülen und beschäftigte somit meine Hände, die unruig waren, weil das ganze immer noch meine Zweifel weckte. Würde es wirklich sogut klappen wie Malfoy gesagt hatte? Ich blickte erst wieder auf, als mein Gast wieder zurückkehrte, doch kaum waren die Blonden Haare in mein Blickfeld geraten hatte ich meine Hand an dem ZAuberstab bereit loszufeuern. Entgeistert starrte ich auf den anderen, der nun eindeutig bis aufs Haar wie der Lord aussah, wo sie sich zuvor unterschieden hatten auf Kleinigkeiten. "Ich würde glauben mein Todfeind stünde in meinem Haus, nur das dieser wohl kaum einfach nur rumstehen würde" beantwortete ich die Frage des Blonden und hatte immer noch mit meiner Überraschung zu kämpfen. Denn er hatte sogar die gleiche ARt von Kleidung wie der andere und mein Blick blieb an seinem Mal hängen und ich verzog leicht die Miene bei diesem. "Es scheint immer hässlicher zu werden..." murmelte ich leise , ehe ich mich schließlich erhob und mir einen warmen Dunklen Reiseumhang zurechtzauberte und auch eine ARt leichte Rüstung, die meine wichtigsten Punkte schützen sollte vor Magie, denn das würde wohl notwendig werden oder?
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Draco Malfoy
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BeitragThema: Re: Cetero censeo Draconem esse delendam   Fr Jan 08, 2016 12:51 pm

Interessiert hörte Draco zu, wie Potter über sein diesseitiges Ich sprach und erklärte, dass er nicht wie Voldemort Horcruxe geschaffen hatte, um sein Leben selbst nach dem Tod zu schützen. Die Information war äußerst wertvoll, denn selbst wenn Draco und 'Lord Malfoy' einander äußerlich glichen wie ein Ei dem anderen, hatte Draco selbst bis auf die letzten paar Stunden keine Zeit in dieser seltsamen Welt verbracht. Er konnte nicht behaupten sie zu kennen, genau so wenig wie er behaupten konnte, die Version seiner selbst in dieser Welt zu kennen. Im Großen und Ganzen war 'Lord Malfoy' für ihn ein Fremder. War er vielleicht ein wenig enttäuscht darüber, dass letzterer nicht die Voraussicht besessen hatte, einen Horcrux zu erschaffen, so wie Voldemort das getan hatte? Nein, es würde seine Mission erleichtern. Auch überraschte es ihn nicht. Es war die Arroganz der Jugend, die ihn davon abhielt, auch nur einen Gedanken daran zu verschwenden, dass er nicht ewig so bleiben konnte, wie er war. 'Lord Malfoy' war einfach viel zu jung, um sich mit soetwas wie Sterblichkeit auseinanderzusetzen. Er hielt sich wohl für unbesiegbar. Nun, er würde ihm heute das Gegenteil vor Augen führen. "Gut", meinte er und ließ sich ihren Wunsch durch den Kopf gehen, auch Bellatrix endlich tot sehen zu wollen. Wenn ihm jemand vor ein paar Jahren, damals, als er noch an die Reinheit des magischen Blutes und seine eigene Überlegenheit geglaubt hatte, gesagt hätte, dass er eines Tages ausgerechnet mit Potter den Untergang nicht nur seiner eigenen Person, sondern auch weiterer Mitglieder seiner Familie planen würde, hätte er diesem Jemand ohne Zweifel ins Gesicht gelacht und ihn für einen Verrückten gehalten. "Man weiß nie, Potter, vielleicht ergibt sich eine Gelegenheit.", mutmaßte er schließlich. Er wollte der Gryffindor nicht zu viel versprechen. Keiner von ihnen konnte wirklich wissen, wie der heutige Abend ausgehen würde und wenn es so leicht wäre, den neuen Dunklen Lord auszuschalten, hätte das gewiss schon jemand getan. Allerdings hatte bisher niemand den Vorteil besessen, ihn an seiner Seite zu haben.

Draco hatte sich dann für eine Weile aus der Küche verabschiedet und als er wieder dorthin zurückkehrte, war er erfreut zu bemerken, wie Haru's Hand sofort nach ihrem Zauberstab griff, als sie ihn in der Tür stehen sah. Gut. Dann hatte er seine Arbeit gut gemacht. Als sie ihm das auch noch mit ihren Worten bestätigte, dann aber hinzufügte, dass ihr wirklicher Todfeind wohl kaum einfach so rumstehen würde, stieß sich der Slytherin leicht vom Türrahmen ab und stolzierte langsamen Schrittes auf die frühere Gryffindor zu. Er war lange nicht mehr 'stolziert', doch die Bewegung war wie Radfahren. Es war viel zu leicht, wieder in die alten Muster zurückzufallen, die er zu Schulzeiten gepflegt hatte. Schließlich blieb er vor Haru stehen und blickte sie aus eisigen, grauen Augen von oben herab an. "Malfoys stehen nicht 'nur so rum'", erklärte er in arrogantem Tonfall, "Sie verweilen; und beobachten." Immer noch spürte er ihre Blicke auf ihm. Er konnte sehen, dass seine Erscheinung nun mehr als zuvor unangenehme Erinnerungen in ihr wach rief und ihre Mundwinkel in verachtender Manier nach unten zeigten, als ihre Augen schließlich das Mal auf seinem Arm fanden. Es war inzwischen vollständig zum Leben erwacht, die magische Tinte nicht länger grau und verblasst, sondern tief schwarz. Überdeutlich stach es gegen seine blasse Haut hervor und auch er wandte seinen Blick für einen Moment nach unten. Nein, auch ihm gefiel das Mal nicht. Er würde es nie so offen vor sich hertragen. Nicht, dass er sich dafür schämte, nicht mehr. Er hatte Frieden mit seiner Vergangenheit geschlossen, das hieß aber nicht, dass er es klug fand, mit freigelegtem Mal durch die Weltgeschichte zu stolzieren. Schon allein seiner Familie zuliebe, die ohnehin nicht immer ein leichtes Leben hatte, wenn ein Fremder sie wieder einmal daran erinnerte, was ihr Vater und Ehemann früher einmal gewesen war. Er blickte wieder zu der Gryffindor auf. "Es ist kein modisches Accessoire, Potter", meinte er trocken. Selbst seine Stimme klang anders als zuvor in seinem Versuch, den herablassenden, emotionslosen Tonfall zu imitierten, den er von seinem Ebenbild vernommen hatte.

Er beobachtete die Gryffindor, wie sie ebenfalls begann, ihre Kleidung ihrem Vorhaben entsprechend zu modifzieren und bald schon stand sie kampfbereit in leichter Rüstung und warmem Reiseumhang vor ihm. Langsam ließ er seinen Blick an ihn von oben nach unten wandern. "Sehr hübsch.", sagte er und ein leichtes Schmunzeln hatte kurzzeitig wieder in seiner Mimik Platz gefunden. "Aber du bist meine Gefangene." Er legte eine kurze, dramatische Pause ein. "Damit das im Fall der Fälle glaubhaft rüberkommt, müssen wir dich ein wenig ... präparieren."
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Haru Potter
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BeitragThema: Re: Cetero censeo Draconem esse delendam   Fr Jan 08, 2016 4:05 pm

Das ganze war wirklich etwas, was mich etwas unruhig werden ließ, denn es konnte viel schief gehen. So langsam wusste ich nicht in wieweit ich dem Malfoy tatsächlich trauen konnte, soviel konnte schieflaufen und es gefiel mir nicht dass ich mir nicht hundertprozentig sicher sein, dass er mich nicht doch noch irgendwie im Stich lassen würde, doch ich ließ mir meine Zweifel nicht anmerken und betrachtete einfach nur sein neues Abbild. Es war wirklich verstörend wie Kleidung und Gestiken einen Menschen verändern konnten, denn jetzt hätte ich auf dem ersten blick nicht herausfinden können, welcher Malfoy sich vor mir befand und das machte mir Sorgen. Was wenn ich ihn aus den Augen verlor und dann dem echten Lord Malfoy begegnete und dabei zuviel Zeit verstrichen ließ ehe ich mich verteidigen konnte? "Was ist, wenn ich dich aus den Augen verlieren sollte?" meinte ich schließlich ernst und war gespannt was er mir antworten würde.

Doch letztendlich bereitete ich auch mich etwas vor um geschützt zu sein vor gefährlichen Angriffen. Denn ich bezweifelte dass wir das ganze ohne Kampf überstanden. Doch als er meinte dass ich als seine Gefangene vorgespielt werden würde, verzog ich meine Miene zu einer verärgerten Miene, gab mich aber geschlagen. "Ich warne dich, versuch nicht mich zu verarschen, wenn wir dort sind. Ich bin nicht WIRKLICH deine Gefangene...." meinte ich ermahnend aber schließlich wartete ich auf seine sogenannten präpartionen. Meinen Zauberstab hatte ich an meiner Seite versteckt, in der extra ein eigens dafür vorbereitetes Halfter war, das jedoch sobald der Zauberstab darin war jeglichen Blicken entzogen wurde, sodass man nicht glauben würde, dass die Person tatsächlich bewaffnet war mit einem Zauberstab.

Mittlerweile konnte ich meine unruhe kaum noch verhindern, denn diese Nacht würde entscheiden ob endlich der Krieg für die lichte Seite entschiedfen wäre oder eben nicht. Denn wenn nicht, dann würde es wohl nur noch schlimmer werden und daran wollte ich gerade nichtmal denken. Denn das hätte mir wohl einfach den Mut genommen es weiterzumachen. Doch er hatte wohl auch kein Interesse daran dass dieses Attentat scheitern würde, immerhin hatte er sich wohl ernsthaft für Lexies Tod interessiert und es hatte ihn dazu gepbracht es zu rächen.
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Draco Malfoy
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BeitragThema: Re: Cetero censeo Draconem esse delendam   Do Jan 28, 2016 9:53 pm

Draco hörte Haru's Einwand und nickte. Dasselbe hatte er sich auch schon überlegt. In Malfoy Manor würden bald zwei Dracos herumlaufen und gerade jetzt, wo er sich solche Mühe gegeben hatte, seinem Pendant auch wirklich gleich zu werden, würde die Gryffindor es schwer haben, im Ernstfall sofort zu wissen, wem sie gegenüberstand. Das konnte wertvolle Sekunden und im schlimmsten Fall ihr Leben kosten und im Gegensatz zu 'Lord Malfoy' hatte der Draco aus der Zukunft keinerlei Interesse daran, der gegenwärtigen Haruversion zu schaden. Er ließ sich wieder auf dem Barhocker nieder, auf dem er auch zuvor schon gesessen hatte und dachte kurz nach. Dann erinnerte er sich an etwas und griff in den Halsausschnitt des schwarzen seidigen Umhangs, den er nun trug, um eine dünne, goldene Kette hervorzuheben, an der ein smaragdgrüner Anhänger hing. Ein stetiges Leuchten ging davon aus, wie auch sonst, wenn sich die Gryffindor in seiner Nähe befand. Er begann zu erklären: "Damals während dem Krieg hast Du … ich meine die Haru, die ich aus meiner Welt kenne … mit diesen Anhänger geschenkt. Ich hatte Voldemort zwar insgeheim längst abgeschworen, aber war gezwungen, meine Fassade weiter aufrecht zu halten. Du hattest Angst, dass wir uns im Kampf vielleicht zu spät erkennen könnten - Du warst schließlich auch meistens in irgend einer Form getarnt - und hast zwei Ketten magisch manipuliert. Sie leuchten auf, wenn der andere in der Nähe ist und so waren Todesserumhänge und Vielsafttränke nicht länger ein Hindernis, zu wissen, wann man besser keinen Todesfluch abfeuern sollte." Der Slytherin schmunzelte leicht bei den vielen Erinnerungen, die mit dem Anhänger verbunden waren. Manchmal war es sicher sehr knapp gewesen und Draco war sich sicher, dass ihm die Kette mehr als einmal das Leben gerettet hatte. Inzwischen war sie eigentlich nicht mehr von Nöten und er trug sie mehr aus Gewohnheit als für ihren ursprünglichen Zweck. Ich weiß nicht, ob Du hier so geschickt mit magischem Schmuck umgehen kannst, wie in meiner Version der Geschichte, aber selbst wenn du keine solche Kette hast, sollte die hier Dir helfen, mich von 'Lord Malfoy' zu unterscheiden." Draco konnte sich einen ironischen Unterton bei dem Namen seines Gegenparts immer noch nicht verkneifen. Das Ganze kam ihm immer noch recht surreal vor.

Die Rüstung stand der Gryffindor gut. Kampfbereit, so wie er sie auch aus seiner Welt von früher her kannte, doch für ihr kleines Schauspiel sah sie ein kleines bisschen zu unversehrt aus. Kein Mensch im Manor würde glauben, dass sich Haru Potter ohne Widerstand hatte einfangen lassen und während Draco als vermeintlicher Sieger des Duells problemlos jegliche Kampfspuren hätte beseitigen können, brauchte Haru doch noch den ein oder anderen Kratzer. Abermals erhob sich der einstige Todesser und blickte sein Gegenüber nachdenklich an. Er überlegte, was er alles verändern wollte und hörte dann ihre Warnung. Die klang so sehr nach der Haru Potter die er kannte, dass er nicht anders konnte, als kurz aufzulachen. "Natürlich nicht, keine Sorge. Aber wir wollen doch gründlich sein oder nicht?" Er hob seinen Zauberstab und führte ihn Haru's Kleidung entlang. Augenblicklich legte sich ein Film aus Staub und Schmutz auf die zuvor makellose Rüstung und in ihrem Umhang bildeten sich an mehreren Stellen Risse. Dann besah er sich ihr Gesicht und tippe seinen Stab leicht gegen ihre rechte Wange. Er zog dort einen Strich und kurz darauf war dort ein wütend aussehender Kratzer zu sehen. Kurz hielt der Malfoyerbe inne und begutachtete sein Werk. "Hm", meinte er, ein Finger an seine Lippen gelegt. Eigentlich war er zufrieden. "Eins noch." verkündete er dann, legte seinen Zauberstab aber zur Seite, um mit seiner Hand Haru's Haare zu zerzausen. Er grinste schief und nickte. "Jetzt kann es losgehen. Hast du alles?" Er wartete kurz auf ihre Bestätigung und hielt ihr dann seinen Arm zum Seitapparieren entgegen.
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BeitragThema: Re: Cetero censeo Draconem esse delendam   So Jan 31, 2016 4:02 pm

Es war für mich ziemlich seltsam jetzt von dem "guten?" Malfoy zu hören dass ich also das ich seiner Welt dafür gesorgt hatte, dass es ein Erkennungszeichen zwischen Malfoy und mir gäbe. Ob es aber auch so funktionieren würde für mich und ihn? Immerhin war ich nicht die Haru die zu seiner Welt gehörte und er war nicht der Malfoy dem ich Vertrauen schenken würde. Gut ich vertraute diesem Mann insoweit dass ich mich auf seinen Plan einlassen würde. Aber das hieß nicht dass er mein vollstes Vertrauen hatte. Würde er es wagen mich zu verraten, dann würde ich nicht kampflos untergehen. "Wie funktioniert das? Sehen nur wir das oder wie?" fragte ich misstraurisch, denn bisher hatte ich sowas noch nicht erlebt gehabt. Gut vielleicht war es eher der Gedanke, dass ich sowas für einen Malfoy gemacht hatte. Letztendlich hatte ich mich in eine Kampfrüstng gehüllt, die mich möglichst schützen sollte. Doch mir gefiel der Gedanke nicht, dass er nun meine Erscheinung vorbereiten wollte. Dennoch ließ ich ihn sein Werk machen und rechnete fast damit er würde mehr machen als nur ein wenig Schaden an der Kleidung ausrichten. Den Kratzer den er mir im Gesicht verursachte, ließ ich mit grimmiger Miene über mich ergehen. Doch mir war klar, dass er recht hatte. So würde man nicht glauben dass ich eine angebliche Gefangene wäre.

Auf sein Lachen schenkte ich ihmnur einen mürrischen Blick. Doch letztendlich betrachtete ich mich nochmal und gab zu, dass es jetzt definiti glaubwürdig erscheinen würde. Ich starrte ihn verwirrt an, als er noch meine Haare durcheinanderbrachte mit seiner Hand und runzelte die Stirn, aber letztendlich gab ich nur eine knappe Zustimmung von mir, dass ich bereit wäre. "Dann lass uns mal ins Gefecht gehen" murmelte ich und verstaute meine zwei Zauberstäbe ungesehen in den dazu vorgesehenen Halftern, sodass es nicht direkt auffiel, dass ich nicht wirklich eine Gefangene war. Denn eine Gefangene war in der REgel unbewaffnet und nicht direkt m it zwei Zauberstäben bestückt. Ich hielt ihm meine Hand entgegen, da er die Apparation ja wohl leiten müsste denn ich konnte nicht einfach direkt nach Malfoy Manor hinein, wegen den Schutzzaubern. Mittlerweile packte mich doch ein wenig unruhe, denn das heutige Spektakel konnte soviel entscheiden über den Ausgang des Krieges. Doch ich musste einfach diesen Schritt wagen. Für Lexie.
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BeitragThema: Re: Cetero censeo Draconem esse delendam   So März 06, 2016 5:49 pm

"Nein, sehen kann es jeder.", erklärte der einstige Slytherin, als Haru nach den genauen Beschaffenheiten des Anhängers fragte. Es war schon komisch all das der Person erklären zu müssen, die die Kette einst eigenhändig angefertigt hatte. Doch, und wie konnte er das vergessen, das alles geschah in einer anderen Zeit und in einer anderen Welt und so gab sich der Zeitreisende geduldig und beantwortete ihre Fragen weiter. "Was nur wir sehen, ist dass der Anhänger aufleuchtet, wenn die beiden Ketten einander nähern. Für alle anderen ist es nichts weiter als ein Schmuckstück. Nichts, was groß auffallen oder zum Nachdenken anregen würde. Für mich war es allerdings oft der einzige Unterschied zwischen Leben und Tod. Ich habe den Anhänger lange nicht mehr wirklich gebraucht. Zum Glück habe ich ihn trotzdem nie abgenommen. Er wird uns heute ein letztes Mal gute Dienste leisten."

Es dauerte nicht allzu lange, bis Draco die Gryffindor so weit präpariert hatte bis er sicher war, dass ein jeder, der ihnen im Malfoy Manor über den Weg laufen würde zweifelsohne glauben würde, dass Haru Potter nun die Gefangene Lord Malfoy's war. Seine Zauber waren präzise und geübt. Jahre der Übung hatten auf diese Weise ihr Gutes. Es blieb nur zu hoffen, dass seine Offensivzauber in der friedlichen Zeit aus der er nun einmal kam nichts an ihrer Wirkung eingebüßt hatten. Es war lange her, dass er sich wirklich gegen feindliche Flüche verteidigen musste.

Sie wirkte ein kleines bisschen verstimmt. Vielleicht weil er gerade ihre hübsche Rüstung ruiniert hatte. Vielleicht aber auch, weil sie es immer noch seltsam fand jemandem gegenüberzustehen, den sie eigentlich von ganzem Herzen hasste. Doch daran würde sie sich gewöhnen müssen. Wenn sie den Krieg jetzt und heute beenden wollte, musste sie mit ihm zusammenarbeiten, ganz gleich wie ungewohnt das für sie auch sein mochte.

Bald war es so weit und es war Zeit aus dem Geheimversteck des Ordens ins Manor zu apparieren. Von ihnen beiden war Draco der einzige, der dazu in der Lage war und so packte er ohne groß zu zögern Haru's ausgestreckten Arm und drehte sich in geübter Manier auf der Stelle. Ein schwindelerregendes Gefühl brach über die beiden Reisenden ein, ehe ein magischer Wind sie von Ort und Stelle trug und sie die Küche des Grimmauld Place unbesetzt zurückließen. Dafür erschienen auf dem bislang menschenleeren Balkon vor Draco's altem Zimmer im Manor kurz darauf zwei Gestalten. Draco atmetete einmal tief durch, um das Schwindelgefühl zu vertreiben, das sich ein jedes Mal einstellte, wenn er apparierte. Nach all den Jahren mochte er diese Art zu reisen immer noch nicht. "So hier sind wir.", meinte er in gedämpfter Stimme und nachdem er sichergestellt hatte, dass auch Haru unbeschadet neben ihm angekommen war, schlich er vorsichtig zur Balkontür um zu sehen, ob auch niemand auf der anderen Seite zu sehen war. "Die Luft ist rein. Bist du soweit?"
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Haru Potter
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BeitragThema: Re: Cetero censeo Draconem esse delendam   So März 06, 2016 8:25 pm

Ich lauschte den Worten von dem anderen Draco und wusste nicht so recht, was ich damit anfangen sollte, es war immer noch ziemlich befremdlich zu erfahren, dass ich in einer anderen ZEit und Welt etwas entwickelt hatte, das sozusagen als Erkennungszeichen benutzt wurde. Doch das befremdlichste war dass es eine Person war, die mir in dieser WElt verhasst war, weil sein anderes ich mir ziemlich viel genommen hatte. Immerhin waren einige Verluste seinem Lord ich zu verdanken. Doch letztendlich war ich bereit für die Mission und betrachtete mich nochmal kurz imSpiegel um zu sehen, wie er mich zugerichtet hatte. Doch als ich ihm dann meinen Arm reichte umdie Apparation zu aktivieren wurde mir schwindelig, sodass ich mich eine Sekunde sammeln musste, ehe ich mich tatsächlich auf dem Balkon von Malfoy Manor wiederfand. DerBlonde meinte dass die Luft rein war, doch war es das wirklich?

Mein Zauberstab war in Griffnähe und ich ließ meinen Blick unruhig schweifen. DAs ganze war ein Unternehmen, dass gar nicht so sicher von ERfolg gekrönnt sein musste, wie er vielleicht dachte. Immerhin plannten wir einen jahrelangen KRieg endlich zu beenden,der bisher ohne Ende in Sicht gewütet hatte und das sollte mit einem mal ganz zuende sein durch unser Mission? ES war für mich schwer zu glauben, dass wirklich alles glatt lief. DAfür hatte ich in den letzten Zeiten zuviel erlebt um noch groß an Glück zu glauben. "WAs nun?" wisprte ich zu dem Blondschopf während ich jederzeit damit rechnete einem Feind entgegentreten zu müssen. Denn auch wenn er so überzeugt davon war, dass es gelingen würde sein anderes ich zu vernichten, was wenn nicht? Dann würde es womöglich nur noch schlimmer werden. Doch wenn wir gar nichts machten, dann würde es auch schlimer werden, also waren wir in einer schwierigen Lage, denn egal was wir machten, es bliebe immer ein Risiko.
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Cetero censeo Draconem esse delendam
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