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 An uncomfortable encounter (Vergangenheitsplay)

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Draco Malfoy
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BeitragThema: An uncomfortable encounter (Vergangenheitsplay)   Fr Jan 03, 2014 8:52 pm

Es war einfach Tag ein und Tag aus dasselbe. Die Mission, die er für den Dunklen Lord erledigen sollte, lag Draco deutlich im Magen. Die Unmöglichkeit der Aufgabe machte ihm jede Nacht aufs Neue Schwierigkeiten überhaupt einzuschlafen und wenn er es doch schaffte, seine Augen zu schließen und in einen erschöpften Schlaf abzudriften, wachte er am nächsten Morgen direkt wieder mit der unlösbaren Frage auf: Wie sollte er das alles bewältigen. Je länger er darüber nachdachte, desto klarer wurde dem Slytherin, dass er den alten Schulleiter gar nicht umbringen wollte. Er wollte kein Mörder sein. Aber seine Situation war ausweglos und auch wenn seine Familie durchaus kein Vorzeigemodell war, so würde er die Leben seiner Mutter und seines Vaters doch ohne zu Zögern über das des ihm ohnehin nicht sympathischen Schulleiters stellen, der nebenbei bemerkt sein Leben ohnehin bereits mehr als nur lange genug gelebt hatte.

Diese und andere Gedanken kreisten immer und immer wieder durch Draco's Kopf, als er den langen Gang im zweiten Stock entlangging. Das Schloss war inzwischen beinah menschenleer. Es war einfach viel zu spät um jetzt noch andere Schüler hier anzutreffen. Zum Glück erlaubte es ihm sein Status als Vertrauensschüler, auch nach den normalerweise zulässigen Stunden noch in den Gängen umherzuwandern. Das Licht das durch die alten beschlagenen Fenster drang war viel zu schwach, um Draco's Weg alleine zu beleuchten und so hatte der Sechstklässler sein Zauberstablicht erleuchtet und trug es vor sich her wie eine Fackel. Kurz blieb er stehen und wandte sich um. Er fühlte sich beobachtet. Schon seit Wochen war er sicher, dass jemand ihm nachstellte und er hatte auch schon eine Vermutung, um wen es sich dabei handeln könnte. Potter war ja nicht gerade subtil. Draco wusste längst was er über ihn vermutete, allerdings war derzeit noch der einzige, der auch wusste, dass Potter mit seinem Verdacht richtig lag. Er musste ihn abhängen. Draco war sich sicher, dass Potter umkehren würde, wenn er nur einen Weg einschlagen konnte, der abwegig genug war als das Potter ihn dort vermuten würde. Genau in diesem Moment erinnerte er sich, dass die Maulende Myrthe genau in diesem Stockwerk eine der Mädchentoiletten heimsuchte und wenn er auch keine besondere Sehnsucht nach dem launischen Geist und ihren inadäquaten Annäherungsversuchen hatte, stieß er wenig später so leise wie möglich die alte eichene Tür zu eben jenem Mädchenwaschraum auf. Er lauschte kurz, nach dem Geräusch von Absätzen gegen den Steinboden oder ähnlichem, doch es war nichts zu hören. Ein erleichtertes Aufatmen entwich Draco's Lunge und er bewegte sich erst einmal in Richtung einer der Waschbecken um seine Nerven mit einem erfrischenden Schuss Wasser ins Gesicht zu beruhigen. Während diesem viel zu kurzen Moment der Erleichterung und ob des Lärms des herunterprasselnden Wassers aus der Leitung bemerkte er nicht, dass sich die Eingangstür hinter ihm abermals öffnete...
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Harry Potter



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BeitragThema: Re: An uncomfortable encounter (Vergangenheitsplay)   Fr Jan 03, 2014 9:52 pm


Harry:
Leise schlich Harry durch die verlassenen dunklen Gänge des Schlosses. Mal wieder war es eine dieser Nächte, in denen er sich nach langem im Bett herumwälzen entschlossen hatte, sich ein bisschen die Beine zu vertreten. Also hatte er sich seinen Tarnumhang geschnappt und war aus dem Gemeinschaftsraum geschlichen, wo er seinen eigenen Gedanken, gar nicht wirklich bemerkte, wo seine Beine ihn überhaupt hintrugen. Erst als er aus den Augenwinkeln das leuchten eines Zauberstabes bemerkte, waren seine Sinne wieder voll und ganz im hier und jetzt angekommen.
Kurz überlegte er, ob er so schnell wie möglich zusehen sollte, das er in den Gemeinschaftsraum zurück kam, oder ob er einem unguten Gefühl folgend, herausfinden sollte, wer sich außer ihm noch zu so später Stunde auf den Gängen herumtrieb. Irgendetwas sagte Harry, das es sich um einen Schüler und nicht um einen Lehrer auf Kontrollgang handelte.
Harry hatte nicht lange gebraucht um sich dafür zu entscheiden, seiner Neugierde Folge zu leisten und so schlich er der Lichtquelle immer näher kommend, auf leisen Sohlen durch die Gänge. Harry erkannte sofort, um wen es sich handelte, als er der Person nahe genug war und sie sich in seine Richtung umdrehte. Doch das wäre eigentlich nicht notwendig gewesen, denn diese blonden, vom Licht des Zauberstabes erleuchteten Haare hätte er unter tausenden wiedererkannt.
Malfoy! Mas machte der hier schon wieder? Mittlerweile war Harry sich seiner Umgebung wieder bewusst geworden und er wusste, wo er sich befand. Im zweiten Stock, ganz in der Nähe des Klos der maulenden Myrthe. „Nein er wird doch nicht…?“ doch noch bevor Harry seinen Gedanken zu Ende denken konnte, hatte Draco genau das getan, womit Harry am aller wenigsten gerechnet hatte. DracGo war doch tatsächlich im Klo der maulenden Myrthe verschwunden und Harry hatte immer gedacht, er selbst wäre der einzige Junge, der sich das freiwillig antun würde.
Also die Tür hinter Draco zugefallen war, schlich Harry weiter und legte sein Ohr an die Tür des Mädchenklos. Was machte Malfoy bloß da drin? Kurz dachte Harry an die unzähligen male, in denen Snape ihn schon beinahe dabei erwischt hatte, als er auf den Gängen herumgeschlichen war, doch irgendwie schien ihn genau das nur noch mehr an zu spornen. Also öffnete er ganz leise die Tür des Mädchenklos, schlich hinein und beobachtete Malfoy wie er vor einem Waschbecken stand und das Wasser laufen ließ. Irgendwie kam ihm diese Situation unwirklich vor und Harry wusste nicht, was er davon halten sollte. Wieder drohte er mit seinen eigenen Gedanken ab zu triften, während er Malfoy beobachtete und eigentlich nicht wusste, worauf er eigentlich wartete, das der Slytherin tun würde.
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Draco Malfoy
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BeitragThema: Re: An uncomfortable encounter (Vergangenheitsplay)   Fr Jan 03, 2014 10:29 pm

Draco’s Unaufmerksamkeit währte viel zu lange. Wenn sein Vater ihn jetzt gesehen hätte, hätte er ihn gewiss gerügt. Nicht nur, weil er mit dem Rücken zu einer Tür stand, die sich jederzeit öffnen konnte, sondern auch, weil er es Potter unwissentlich erlaubte, ihn in einem Moment der Verwundbarkeit zu beobachten. Er sollte seine Umgebung viel besser im Auge haben. Doch so sehr man es denken mochte und so sehr es sein Äußeres andeutete: Draco war nicht sein Vater, und wo Lucius kühl und kalkulierend war, war er selbst oft leider viel zu leicht abzulenken. In diesem Fall von seinem eigenen Spiegelbild, das ihm noch blasser als sonst entgegenblickte. Der Slytherin wusste, dass ihn die letzten Wochen viel Schlaf gekostet hatten, doch bisher hatte er sich nie die Zeit genommen, sich näher zu betrachten. Unter seinen Augen waren deutliche Ringe zu erkennen und dem eitlen Sechstklässler gefiel sein eigener Anblick ganz und gar nicht.

Erst einige Augenblicke nachdem er sich dem Spiegel vor sich zugewandt hatte, realisierte er, dass er in diesem Raum nicht allein war – und er sprach nicht von Myrthe. Das überdramatische Gespenst hatte sich bisher zu seinem eigenen Glück noch nicht blicken lassen. Vielmehr war es das Gesicht seines Erzfeindes, das sich neben dem seinen wiederspiegelte und wo ihn vorher noch die Verzweiflung über seine aussichtslose Lage beschäftigte, fühlte er nun unsägliche Wut in sich hochsteigen. Mit vor Ärger verengten Augen drehte sich der junge Todesser zu dem Gryffindor um und kümmerte sich dabei nicht einmal, dass das Wasser hinter ihm nach wie vor munter in das Waschbecken floss.

“Potter!“., zischte er in Richtung des Eindringlings. Er hatte ihm jetzt wirklich gerade noch gefehlt. Mit der unnachahmlichen Schnelligkeit eines geübten Suchers zog er seinen Stab aus der Innentasche seines Slytherinumhangs und richtete ihn auf seinen Gegner. Der selbsternannte Auserwählte hatte ihn zum falschen Zeitpunkt am falschen Ort erwischt und ohne Zeugen, die seine Taten an andere weitertragen könnten, hatte Draco keinerlei Skrupel den anderen mit ein paar netten Fluchen zu bedienen. “Ich wusste ja schon immer, dass dein Leben erbärmlich ist. Aber dass du mitten in der Nacht nichts besseres zu tun hast als anderen Männern nachzusteigen ist einfach nur tragisch. Mach dir jedenfalls keine Hoffnung, Potter. Ich habe kein Interesse.“
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Harry Potter



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BeitragThema: Re: An uncomfortable encounter (Vergangenheitsplay)   Fr Jan 03, 2014 11:19 pm


Harry wusste weder wie lange Harry Maifoy so angestarrt hatte, doch es war einfach zu seltsam einen derart blassen, mit dunklen und tiefen Augenringen zu sehen. Nichts mehr in diesem Gesicht erinnerte mehr an den arroganten und selbstverliebten Slytherin, den er kannte. Irgendwie ähnelte der Slytherin Harry selbst. Harry hatte genau die selben Augenringe und war ebenso blass gewesen, damals nach zahllosen, schlaflosen Nächten als Sirius damals gestorben war und es hatte auch noch einige andere Situationen in senem Leben gegeben, in denen er so ausgesehen hatte, wie Malfoy jetzt und er erinnerte sich, wie unangenehm es ihm gewesen war so gesehen zu werden, selbst wenn es seine Freunde gewesen waren. Harry war so mit starren beschäftigt, das er nicht bemerkt hatte, wie der Tarnumhang erst leicht verrutschte und dann völlig zu Boden gesunken war und er nun auch sein eigenes Spiegelbild neben dem von Malfoy sehen konnte. Gerade als er dies erschreckt fest gestellt hatte, war es auch schon zu spät geween und auch Malfoy hatte ihn gesehen.
Beinahe gleichzeitig als der Slytherin Potter zischte, hatte auch Harry seienrseits nur ein von der üblichen abneigung triefendes „Malfoy“ gezischt, doch leider war er mit dem Zauberstabziehen nicht so schnell wie Malfoy gewesen und so hielt er in der Bewegung inne. Malfoy würde doch keien Brillenträger verfluchen, oder doch? Harry musste wegen seinen eigenen Gedanken grinsen. Also er dann auch noch die Worte des Slytherins hörte, wurde sein Grnsen nur noch größer.
„Und was machst DU hier mitten in der Nacht auf dem Mädchenklo? Deine heimliche große Liebe besuchen? Ich habe Ginny und wen hast DU? Aber ja wenn mein Vater bestimmen würde, das ich Pensy heiraten müsste, dann würde ich wohl auch Myrthe nehmen!“ noch wärend er all diese Worte sprach, wusste Harry, das sie mehr als nur boshaft waren und das war eigentlich nicht seine Art, aber Hey es war Malfoy
Das Harry sich benahm als wäre er lebensmüde, daran dachte er in diesem Moment warum auch immer, gerade ncith, denn es war bestimmt keine so gute Idee, Malfoy ohne Zauberstab, während er ihn schon gezogen hatte, solche Dinge an den Kopf zu werfen. Doch wie gesagt, in diesem Moment dachte Harry einfach nicht daran, da genau wie bei Malfoy auch sein eigener Stress der letzten Wochen sehr zugesetzt hatte.
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Draco Malfoy
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BeitragThema: Re: An uncomfortable encounter (Vergangenheitsplay)   Fr Jan 03, 2014 11:41 pm

Eine Beleidigung folgte der anderen. Eigentlich hatte Draco von Potter nichts anderes erwartet und die Tatsache, dass seine Vermutung stimmte war mehr als genugtuend. In Wahrheit kam ihm der Gryffindor gerade recht. Er musste sich irgendwie abreagieren, den Stress der letzten Wochen lüften und wenn er das nicht in einem Gespräch mit Myrthe tun konnte, dann musste Potter eben herhalten. Allerdings hatte er in diesem Fall alles andere als ein friedliches Gespräch im Sinn. Er musste sich doch sehr zusammenreißen, um bei Harry's Worten nicht direkt zum Duell überzugehen, doch er rief sich innerlich selbst zur Contenance auf. Es schickte sich nicht, sich derart von seinem Temperament lenken zu lassen. Diese kopflose Hitzköpfigkeit war den Gryffindors vorbehalten. Von denen erwartete man nichts anderes. Doch Draco war ein Slytherin, listig und undurchschaubar und genau das musste er sich jetzt in Erinnerung rufen. Potter war es nicht wert, hier vor ihm sein Gesicht zu verlieren, auch wenn die Verlockung ihm einen Fluch anzuhängen noch so verlockend war. Besonders als er den Satz über seinen Vater vernahm.

Zähneknirschend schlang Draco seine Faust noch enger um seinen Zauberstab. Seine Wut war ihm anzumerken, so sehr ihm diese Tatsache auch missfallen würde. Er war schlicht zu müde und zu ausgezehrt als dass er noch erfolgreich eine Maske der Gleichgültigkeit hätte aufsetzen können. Er hatte nicht vor sich groß zu den Beleidigungen in seine Richtung zu äußern. Potter hatte zu geschickt formuliert und alles was er darauf sagte würde die Schlinge um Draco's Hals nur noch fester zurren. Die schmalen Lippen des Slytherins verzogen sich zu einem hämischen Grinsen, als er den vorlauten Gryffindor vor sich anblickte, seine Zauberstabhand inzwischen nach vorne ausgestreckt, jederzeit bereit anzugreifen, sollte es ihm doch zu viel werden. Potter sollte wissen, dass er sich keine weiteren Frechheiten mehr erlauben konnte. "Ja, ich habe schon gehört, dass das kleine Weasel inzwischen an deinem Rockzipfel gelandet ist. Nach all den anderen, denen sie sich die letzten Jahre über an den Hals geworfen hat, war der heilige Auserwählte wohl der nächste auf ihrer Liste. Ein Glück dass du nicht wählerisch bist."
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Harry Potter



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BeitragThema: Re: An uncomfortable encounter (Vergangenheitsplay)   Sa Jan 04, 2014 2:18 am

Harry beobachtete Draco genau, denn noch immer hatte er selbst seinen Zauberstab nicht gezogen und war Malfoy somit schutzlos ausgeliefert. Deshalb achtete er mit all seinen Sinnen auf jede einzelne Regung des Slytherins. Harry war nicht entgangen, das seine Worte ihre Wirkung nicht verfehlt hatten. Würde Malfoy seine Finger noch stärker um seinen Zauberstab schließen, würde dieser garantiert bald zerbrechen. Aber nicht nur das, sondern noch so viel mehr konnte Harry aus Malfoys Körperhaltung und Gesicht lesen, so viel mehr, als er es sonst vermocht hätte. Irgendetwas stimmte nicht mit Malfoy, da war Harry sich sicher. Er schien nicht auf voller Höhe zu sein. Ob das wohl mit dem Auftrag zu tun hatte, den Malfoy zweifellos als „Einstand“ bei den Todessern erhalten hatte? Denn das der Malfoyerbe seit diesem Jahr einer von ihnen war, das stand für Harry außer Frage.
Kurz überlegte Harry, ob er Malfoy sagen sollte, was für einen ausgemachten Blödsinn er da redete und das Ginny erstens im letzten Jahr nur einen Freund hatte und zweitens noch immer Jungfrau ist, doch dann entschied er sich dagegen. Keine Boshaftigkeit der Welt die er natürlich nur all zu gerne Malfoy an den Kopf geworfen hätte, hätte es gerechtfertigt, etwas so privates von Ginny Preis zu geben. Und Harry war zu alt um wie ein kleines Kind immer und immer wieder mit Boshaftigkeiten und anderen Kindereien um sich zu werfen. Malfoy hatte mit diesem Wortgefecht begonnen, Harry hatte darauf geantwortet und das wars. Das musste dann auch reichen.
Doch Harry kannte Malfoy lange genug um zu wissen, das dieser ihn nicht einfach so gehen lassen würde und das dieser wahrscheinlich schon lange auf so eine Gelegenheit gewartet hatte, ihn alleine und ohne seine Zauberstab griffbereit, zu erwischen. Harry hatte keine Ahnung, wie das hier heute ausgehen würde, trotzdem hatte er nicht vor, im Krankenflügel zu landen, aber bis zum Äußersten gehen, oder gar unfaire Mittel anwenden, das würde er nicht tun, denn er war nicht Voldemort, auch wenn er mittlerweile wusste, das er doch mehr Gemeinsamkeiten mit ihm hatte, als ihm lieb war.
„Ach weißt du Malfoy, was Ginny getan oder auch nicht getan hat, ist ihre Sache. Sie kann tun und lassen was sie will, das war alles bevor wir zusammenkamen.“ Harry versuchte seine Worte mit bedacht zu wählen, weil er wusste, das Malfoy sehr schnell alles was er sagte in dem falschen Hals bekommen konnte. Eine Sache musste er jedoch jetzt noch unbedingt loswerden: „Willst du nicht endlich das Wasser abstellen Malfoy? Oder willst du Myrthe wirklich helfen das Klo zu überfluten?“ „Dann denkt sie vielleicht wirklich noch, du willst was von ihr!“, ging es Harry weiter durch den Kopf, doch das verkniff er sich lieber und sagte nichts.
Würde Malfoy darauf eingehen und wirklich das Wasser abstellen, dann war das für Harry die Gelegenheit nun endlich ebenfalls seinen Zauberstab zu ziehen. Er hatte zwar nicht vor ihn wirklich zu benutzen, doch er würde sich bedeutend wohler und sicherer fühlen, wenn er ihn griffbereit in seiner Hand hielt.
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Draco Malfoy
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BeitragThema: Re: An uncomfortable encounter (Vergangenheitsplay)   Sa Jan 04, 2014 1:22 pm

Dem Malfoyerben fiel erst jetzt auf, dass er nicht der einzige war, der mitgenommener aussah als sonst. Wenn er sich sein Gegenüber so ansah, fand er dieselbe Müdigkeit, die dieser Tage auch in seinen Augen permanent Einzug gehalten hatte. Fand Potter es etwa inzwischen ermüdend, ständig für alle den Helden zu spielen? Dracos Mundwinkel verzogen sich unbemerkt eine Spur nach unten bei dem Gedanken an all die unverdiente Aufmerksamkeit, die der gepriesene "Junge der überlebt hatte" all die Jahre über auf sich gezogen hatte. Dabei hatte er einfach nur immer viel mehr Glück gehabt, als es einem einzelnen jemals zustehen sollte. Ansonsten, und da war sich Draco sicher, wäre Potter inzwischen längst nicht mehr am Leben. Wie peinlich, dachte er, war es doch, dass er diesem unerträglichen Weltverbesserer damals sogar die Freundschaft angeboten hatte.

Natürlich musste der Held der Gryffindors seine dreckige kleine Blutsverräterfreundin auf der Stelle verteidigen. In Wahrheit wusste Draco, dass Harry im Gegensatz zu ihm in seiner Schulzeit wahre Freundschaften gefunden hatte und insgeheim beneidete er ihn dafür. Doch für Freunde hatte Draco ohnehin keine Zeit. Er hatte eine Aufgabe zu erledigen und jede emotionale Bindung an andere Personen war nichts weiter als Ballast und eine willkommene Angriffsfläche für jeden, der ihm schaden wollte. Nein, es war besser allein zu sein. Einzige Lexie Johnson aus Ravenclaw und Astaya DeNoir aus seinem eigenen Haus würde der Slytherin als wirkliche Freunde bezeichnen, auch wenn er Lexie erst vor kurzem wieder in sein Leben zurückgelassen hatte und nach wie vor darauf bedacht war, die Freundschaft zu ihr nicht in die Welt hinauszuposaunen. Mit Astaya gab es dieses Problem ja nicht. Sie war eine Slytherin und niemand würde groß darüber nachdenken, wenn sie gemeinsam irgendwo rumspazierten. Dann gab es noch Potters eigene Cousine Haru, die er Anfangs ebenso verachtet hatte wie wie ihn, doch über die Jahre waren sie zu einer Art Waffenstillstand gekommen wenn sie einander ohne Zuseher irgendwo begegneten. Draco wusste nicht ob ihm diese Tatsache bekannt war, aber er vermutete mal eher nicht, was wahrscheinlich auch besser war. "Bist wohl einfach nur froh, dass du eine gefunden hast, die sich mit dir abgeben will. Ist wohl doch nicht so ertragreich, der Auserwählte zu sein, wie?"

Im Gegensatz zu Harry hatte Draco keinerlei Bedürfnis dieser Auseinandersetzung zu entgehen. Sie kam ihm wirklich gerade Recht und ihm war völlig bewusst, dass er Potter absichtlich provozierte. Doch noch hatte Harry den Slytherin noch nicht so weit, seinen ersten Fluch auf ihn abzufeuern. Als der andere das nach wie vor laufende Wasser ansprach hätte Draco beinah reflexartig den Kopf zur Seite gewandt, doch er hielt sich gerade noch rechtzeitig zurück. Er würde sich hüten, Potter ein zweites Mal den Rücken zu kehren. Abgesehen davon war es ihm völlig gleichgültig, ob das Klo überschwemmt würde oder nicht. Das ihm so typische selbstgerechte Grinsen stahl sich auf seine Lippen als er den Gryffindor vor ihm beinah mittleidig betrachtete. "Du musst hier nicht den Vorzeigegryffindor mimen, Potter, wir haben keinerlei Publikum." Er trat ein paar Schritte zur Seite und gab so den Weg zum Waschbecken frei. "Aber wenns dich so sehr stört, dann bitte, bedien dich."
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Harry Potter



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BeitragThema: Re: An uncomfortable encounter (Vergangenheitsplay)   Sa Jan 04, 2014 3:56 pm

Malfoys Worte machten Harry klar, das dieser scheinbar doch mehr auf Krawall aus war, als Harry lieb war. Eigentlich hatte er heute gar keinen Nerv für sowas und er hatte wirklich gehofft, dass auch der Slytherin langsam mal erwachsen werden würde. Außerdem wenn der Slytherin nur halb so fertig war, wie er aussah und wie Harry sich ebenfalls fühlte, dann sollte Malfoy doch froh sein, wenn dieses Zusammentreffen hier nicht zu einem echten Duell ausartete.

Kurz hatte Harry wirklich die Hoffnung gehabt, Malfoy würde das Wasser abstellen und Harry so die Gelegenheit geben, ebenfalls seinen Zauberstab zu ziehen, doch wenn er ehrlich war, hatte er nicht gedacht, das der Slytherin wirklich darauf hereinfallen würde.

Auch wenn Harry es nie zugeben würde, schon gar nicht vor Malfoy, so war er zur Zeit selbst mit seinen Kraftreserven so am Ende, das auch seine Geduld Grenzen hatte. Die Suche nach den Horkruxen, seine Überlegungen, ob es nicht vielleicht doch besser war, sich von Ginny zu trennen, damit sie aus Voldemorts unmittelbarer Schusslinie kam und dann nebenbei noch der alltägliche und ganz normale Wahnsinn, der sich Schule nannte. Immerhin waren gerade die Noten im 6. Schuljahr sehr wichtig, gerade in bestimmten Fächern wenn er wirklich später Auror werden wollte und diesen Traum hatte er noch nicht aus den Augen verloren.

„Ich weiß zwar nicht, welche Aufgabe du für Voldemort als „Einstand“ unter den Todessern erledigen musst, aber selbst ein Blinder sieht, das du mehr als nur überfordert bist!“, und überfordert, das war noch milde ausgedrückt fand Harry, doch noch immer versuchte er heil aus dieser Sache wieder raus zu kommen, darum hielt er besser seinen Mund, aber dennoch lag ihm schon wieder etwas auf der Zunge, das er unbedingt noch los werden wollte, was er schon seeehr lange loswerden wollte: „Ich hab mir genauso wenig ausgesucht, der Auserwählte zu sein, wie ich mir nicht gewünscht habe, ohne Eltern aufwachsen zu müssen und ich würde mit jedem tauschen, der mich nur danach fragen würde, aber besser der Auserwählte sein, als derjenige, der die Drecksarbeit für Voldemort erledigen muss und sich zum Dank dafür auch noch foltern zu lassen. Oder ist das etwa nicht der Grund warum er ständig neue Todesser braucht? Der verschleiß muss ja gigantisch sein!“

Harry musste sich wirklich sehr beherrschen um nicht instinktiv seinen Kopf ein zu ziehen, denn das seine Worte bei Malfoy das Fass zum überlaufen bringen würden, da war Harry sich mehr als nur sicher.

Dass die ganze Zeit über immer noch das Wasser weiter lief, hatte Harry in dem Moment völlig vergessen und eigentlich war es ihm auch egal.
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Draco Malfoy
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BeitragThema: Re: An uncomfortable encounter (Vergangenheitsplay)   Sa Jan 04, 2014 5:08 pm

Im Grunde wäre es völlig egal gewesen was Potter jetzt gesagt hätte. Draco suchte Streit und hätte ihn solange weiter provoziert, bis er etwas von sich gegeben hätte, das dem Slytherin ausreichte um ihm einen Fluch an den Hals zu hetzen; und wie es aussah spielte ihm der Gryffindor direkt in die Karten. Der Sechstklässler traute seinem ungeliebten Klassenkameraden durchaus zu, dass ihm die Wirkung seiner Worte bewusst war und er wohl kaum friedlich darauf reagieren würde. Der jüngste Malfoyspross hatte schon länger gewusst, dass Harry seine Aufnahme bei den Todessern vermutete, doch so direkt darauf angesprochen zu werden und von Potter das bestätigt zu bekommen, was man selbst die ganze Zeit befürchtet hatte, war dem Slytherin zufiel. Ein Ausdruck blinder Wut trat in die Augen des sonst so kühlen Schülers und wo er normalerweise so darauf bedacht war, stets obrig und kontrolliert zu wirken, warf er an diesem Abend alle Vorsicht über Bord. Niemand war hier und es war die perfekte Gelegenheit Potter ein Abreibung zu verpassen. Mit ausgestreckter Zauberstabhand trat der Slytherin blitzschnell näher an den Gryffindor heran, den Stab dabei die ganze Zeit auf sein Ziel fixiert. Indes sprach Harry weiter und wieder waren seine Worte Zünder für das Feuer, das gerade in Draco aufflackerte. Er würde gerne mit jedem anderen tauschen um nicht der vermaledeite Auserwählte zu sein? Der Slytherin schnaubte ungläubig auf. Potter hatte doch keine Ahnung wie gut er es eigentlich hatte, ohne eine Familie im Nacken deren viel zu hohe Erwartungen ihm ständig im Nacken saßen. Draco bezweifelte, dass der Gryffindor auch nur einen Tag in seinem Leben aushalten würde, aber für Diskussionen war der Sechstklässler, der in der Tat seit kurzem Todesser war, inzwischen viel zu wütend. Er sah einfach nur noch rot. "Du hast doch überhaupt keine Ahnung, Potter.", spie er, seine Stimme voller Hass, ohne dabei Potter's Vermutungen zu seinem Beitritt zu den Todessern abzustreiten. Es war Zeit seinen Worten Taten folgen zu lassen und in diesem Moment war ihm selbst die Tatsache egal, dass der Dunkle Lord Draco wahrscheinlich höchst persönlich umbringen würde, wenn er dem Auserwählten Schaden zufügte, ehe er selbst die Chance dazu hatte. "Stupor!"
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Harry Potter



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BeitragThema: Re: An uncomfortable encounter (Vergangenheitsplay)   So Jan 05, 2014 12:35 am

Harry sah den Fluch konnte die Wut in Malfoys Gesicht sehen, als dieser langsam, mit erhobenen Zauberstab, immer näher auf ihn zu trat, und er wusste, was er zuvor gesagt hatte, musste das Fass zum überlaufen gebracht haben. Warum er das dann gesagt hatte, wusste Harry nicht so genau. Natürlich brannte es ihm schon lange auf der Seele, doch unbewaffnet und alleine an einem Ort gemeinsam mit dem Slytherin, an einem Ort an dem ihn um diese Uhrzeit niemand vermutete. All das zusammen klang doch schon sehr lebensmüde, was es garantiert auch war.

Doch jetzt in diesem Augenblick war es Harry egal. Er sah den Stupor beinahe wie in Zeitlupe auf sich zukommen und schaffte es, dank seiner Reflexe die er als Sucher perfektioniert hatte, nur um Haaresbreite aus zu weichen, sodass der Stupor nur knapp neben ihm in der wand einschlug. Noch während des Ausweichmanövers hatte er es geschafft, seinen Zauberstab zu ziehen. Harry wusste nicht, wie dieses Duell ausgehen würde, doch jetzt war wenigstens Chancengleichheit gegeben.

„Ja, du hast Recht! Ich habe keine Ahnung von deinem Leben, genauso wenig wie du von meinem!“, zischte Harry bevor er laut "Expeliamus" rief, denn egal wie wütend er auf Malfoy war, er würde sich nicht auf seine Stufe herabbegeben und ihn ebenfalls versuchen zu verletzen. Nur wenn er keine andere Wahl hatte und nur um sich selbst oder die Menschen zu schützen, die ihm etwas bedeuteten.

Nur bei Voldemort und Bellatrix würde er eine Ausnahme machen, dass hatte er sich selbst geschworen, nachdem Sirius gestorben war und daran würde er sich auch halten.
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Draco Malfoy
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BeitragThema: Re: An uncomfortable encounter (Vergangenheitsplay)   So Jan 05, 2014 1:17 am

Für Draco war das Zusammentreffen mit Potter die erste Gelegenheit seit Wochen, seinen ganzen Frust und seine Wut an jemandem abzureagieren. Er trug diese erstickenden Gefühl schon solange mit sich herum, dass er schon fast drohte daran zugrunde zu gehen. Die Ausweglosigkeit seiner Situation war ihm in jeder wachen Sekunde bewusst und selbst in seinen Träumen ließ ihn der Dunkle Lord nicht in Ruhe. Es war nicht sein Wunsch gewesen, zu diesem Zeitpunkt den Todessern beizutreten. Früher, zu naiveren Tagen hätte er es begrüßt, schon allein weil es in jüngeren Jahren sein ganzer Lebensinhalt war, seinem Vater nachzueifern und zwar ohne dabei etwas zu hinterfragen. Mit etwas mehr Lebenserfahrung aber hatte er begonnen Voldemort's Machenschaften zu hinterfragen und als er zu Beginn der Sommerferien erfuhr, dass er das Dunkle Mal erhalten sollte, hätte er es vielleicht sogar verweigert, wenn man ihm nicht zu bedenken gegeben hätte, dass seine künftigen Entscheidungen nicht nur sein eigenes Wohl, sondern auch das seiner Eltern beeinflussen würden. Narcissa Malfoy vermutete hinter Voldemort's Plan eine indirekte Strafe für das Versagen ihres Mannes gegen Ende des vorangehenden Schuljahres und je mehr Draco darüber nachdachte, desto mehr musste er ihr recht geben. Nur änderte die neu gewonnenen Erkenntnis nichts an seiner Situation und schon gar nichts an der Tatsache, dass er sich seit seiner Rückkehr nach Hogwart auf einen Mord vorbereitete.

Gebannt wartete der Slytherin nun darauf, ob sein Fluch ins Schwarze treffen würde, doch Potter wich in letzter Sekunde auf. Nun hatte er auch er seinen Zauberstab gezogen und setzte zum Gegenschlag an, doch anstatt ihm ebenfalls einen Fluch hinterherzujagen setzte der Gryffindor auf einen Entwaffnungszauber. Draco, der keinesfalls im Sinn hatte, den Kampf zu beenden ehe er begonnen hatte, schnaubte wütend auf und wehrte Potters Zauber ohne Schwierigkeiten ab. "Was soll dieser Müll, Potter? Mehr hast du nicht zu bieten? Oder bist du etwa sogar für anständige Flüche zu heilig?" Draco war sich selbst nicht klar, wieso er seinen Gegner anfeuerte, ihn anzugreifen; vielleicht gar weil er insgeheim wusste, dass er es verdient hätte? "Verdammt noch mal Potter, kämpfe!…….Crucio!"
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BeitragThema: Re: An uncomfortable encounter (Vergangenheitsplay)   So Jan 05, 2014 9:58 am

Harry hatte gewusst, dass Malfoy den Zauber mit Leichtigkeit abwehren würde können und es hätte ihn gewundert wenn nicht, auch wenn er sonst immer von seinen beden Gorillas beschützt wurde, so traute Harry ihm viel mehr magisches können zu, als er in der Faulheit die er im Unterricht (wenn es nicht Zaubertränke war) an den Tag legte, vermuten lies. Doch insgeheim hatte Harry gehofft, Malfoy würde das als Chance sehen den Kampf wieder zu beenden doch scheinbar wollte er das genaue Gegenteil, was Harry seinerseits wütend werden lies.

„ICH BIN KEIN HEILIGER!“, schrie Harry, da ihm dieses St. Potter Gerede nach all den Jahren wirklich auf die Palme brachte. Wieder wich er Dracos Fluch aus, da er sich nicht sicher war, ob einer der Gegenflüche die er kannte, stark genug wären, um ihn vor dem Curciatus zu schützen und schoss gleich danach „Petrificus Totalus“ hinterher.

Auch wenn er merkte, wie er selbst immer wütender wurde und er ganz genau wusste das Malfoy genau das provozieren wollte, so versuchte Harry doch so lange wie möglich ohne richtige Angriffszauber, oder andere Zauber die Malfoy richtig außer Gefecht setzten, egal in welcher Form aus zu kommen, obwohl er durchaus dazu in der Lage gewesen wäre. Doch Harry ahnte, dass er heute wohl nicht drum herum kommen würde, doch noch welche an zu wenden.
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Haru Potter
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BeitragThema: Re: An uncomfortable encounter (Vergangenheitsplay)   So Jan 05, 2014 10:18 pm

Ich war nachdenklich durch die Gänge gestriffen und war froh, das mich niemand erwischte. Ich war immer besser geworden mich durchs SChloss zu bewegen auch ohne dass ich einen Tarnumhang trug wie Harry. Außerdem konnte ich ja auch den ein oder anderen Zauber um mich zu tarnen. Ich war gerade in dem Gebiet in der in dem wir im zweiten Jahr die Kammer des Schreckens gefunden hatten. Mittlerweile war es ziemlich laut geworden und ich ging neugierig näher an die Tür von der Maulende Myrthe die hier ihr Klo hatte. Ich bemerkte schon ziemlich schnell, dass offenbar ein Kampf gerade dort vonnstatten ging. Ich zog meinen Zauberstab und sprach erstmal einen Muffliato über das Gebiet, denn es war zu laut und würde sonst noch einen Lehrer auf den Plan rufen.

Schließlich ging ich erstmal langsam in den Raum wo sich mir eine ziemlich irritierende Situation lieferte. Ich erkannte meinen cousin auf der einen seite, wie er gerade einen nur zu bekannten Zauber auswich, nämlich dem Cruciatus. Doch dieser fuhr direkt in die Tür neben mir ein und zersplitterte etwas von dem Holz. Als ich Harrys Gegner sah, hielt ich für einen winzigen Moment den Atem an. Doch ich fasste mich ziemlich schnell auch wenn Draco derjenige war, der sich meinen Cousin als Duellgegner ausgesucht hatte. Ehe noch schlimmere Zauber aus Dracos Zauberstab schießen konnten sprang ich in die Kampfbahn der zwei und beschworr einen starken Schutzauber und hatte vor beide zu entwaffnen. Mein Auftauchen war wohl ziemlich überraschend gekommen, jedenfalls gelangte ich schließlich nahe genug an Harry und erst dann sprach ich die beiden an. "Was zur Hölle macht ihr beide hier? Wollt ihr alles zerstören oder euch erwischen lassen. Harry beruhige dich und du Malfoy solltest besser wissen, dass es nicht gut ist wenn man euch erwischt. Nicht jeder ist so liebenswürdig außer dein Hausvorstand. Auß0erdem hättet ihr wenigstens einen Zauber sprechen sollen, wenn ihr euch schon bekämpfen wollt" Ich blickte ihn ärgerlich an, doch eigentlich war dies momentan eher nur eine kleine Show, denn ich war ja doch irgendwie mit Draco befreundet, zumindestens wenn wir alleine waren.
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BeitragThema: Re: An uncomfortable encounter (Vergangenheitsplay)   Mo Jan 06, 2014 1:33 pm

Der Slytherin hatte inzwischen Mühe ein zufriedenes Grinsen zu unterdrücken. Es gab doch nichts entspannenderes, als seine Wut und seinen Frust an einem übereifrigen Gryffindor auszulassen - und Potter schien ihm ja wirklich direkt in die Hand zu spielen, obwohl Draco anfangs gedacht hatte, er würde sich diesmal nicht aus der Ruhe bringen lassen. Doch Gryffindors waren nicht umsonst für ihre unkontrollierte Hitzköpfigkeit bekannt und während Harry's Worte für Draco der Anstoß zum Kampf gewesen waren, begann sich der Spieß nunmehr umzudrehen. Das zeigte sich schon alleine an Potter Gebrüll, als der Slytherin ihn einen Heiligen nannte. Nun konnte sich der Slytherin wirklich nicht mehr helfen. Ein boshaftes Lachen erklang und seine irrationale Freude darüber, dass Potter seinen Provokationen zu leicht erlegen war, lenkte ihn kurz sosehr ab, dass er gerade noch einen Schildzauber beschwören konnte um nicht von Potter's Petrificus Totalus getroffen zu werden. Er musste wirklich besser aufpassen.

Wieso er dem Gryffindor gleich einen Cruciatus anhängen wollte, wusste der Slythein selbst nicht. Er war offensichtlich nicht ganz in Form und bestimmt ohnehin zu unkonzentriert um einen richtigen Folterfluch zustande zu bringen. Vermutlich hätte er sowieso keine richtige Wirkung gezeigt, selbst wenn er sein Ziel getroffen hätte. Als Potter dem Fluch auswich, war Draco beinah erleichtert. Der Gryffindor hatte ihn womöglich gerade vor einer Menge Komplikationen bewahrt. Sicher hätte man ihn von der Schule verwiesen, wenn er dem Auserwählten wirklich Schaden zugefügt hätte und wie hätte er dann seine Mission zu Ende führen sollen? Abgesehen davon, dass der Dunkle Lord ihn dafür vermutlich selbst aus dem Weg geräumt hätte.

Dass Haru den Raum betrat merkte Draco erst gar nicht. Er wurde erst auf die zweite Gryffindor aufmerksam, als sie zwischen die beiden Duellanten sprang und dort ein Schutzschild aufbaute, um sie davon abzuhalten, einander weiter anzugreifen. Der Slytherin war nach wie vor wütend und Dank seiner schlechten Verfassung leichter aus dem Konzept zu bringen als gewöhnlich und daher war es ihm auch völlig egal, dass Haru mit dem was sie sagte eigentlich Recht hatte. "Verschwinde Potter. Niemand hat dich gebeten dich hier einzumischen", zischte er. "Und wenn du glaubst ich würde mich vor dir rechtfertigen hast du dich geschnitten." Zwei Potter auf einmal. Das war wirklich nicht sein Tag.
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Harry Potter



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BeitragThema: Re: An uncomfortable encounter (Vergangenheitsplay)   Mo Jan 06, 2014 3:54 pm

Harry war so auf Malfoy fixiert und auf die nächsten Zauber die der Slytherin sicherlich in wenigen Augenblicken auf ihn loslassen würde, das er nicht bemerkte, wie seine Cousine Haru den Raum betreten hatte. Bei ihren Worten verdrehte Harry innerlich die Augen. Musste sie sich schon wieder in Dinge einmischen, die sie nichts angingen? Harry liebte sie, wie eine Schwester und sie war ihm unglaublich wichtig, doch immer wenn sie anfing, sich wie seine Mutter auf zu führen, könnte er sie am liebsten an die nächste Wand hexen.

"Verschwinde Haru. Niemand hat dich gebeten dich hier einzumischen", schrie er ihr in seiner Wut die er immer noch auf Malfoy hatte entgegen und er wusste, das ihm diese Worte später leid tun würden, doch jetzt in diesem Moment war ihm das völlig egal. Einzig das seltsame Echo seiner Worte und die Erkenntnis, das dies kein Echo, sondern die beinahe genau gleichen Worte zur selben Zeit von Malfoy gesprochen waren, lies Harry inne halten.

An einem anderen Ort, zu einer andren Zeit in der seine Nerven nicht in der gleichen schlechten Verfassung wie er selbst gewesen wären, hätte ihm diese absurde Situation zum lachen gebracht, denn in den 6 Jahren in denen er Malfoy nun schon kannte, war es wohl das aller erste mal, das die beiden sich vollkommen einig waren.

Wäre ihm soetwas mit Ron, Hermine oder Ginny passiert, wären sie alle wahrscheinlich laut lachend am Boden gelegen, aber hier und jetzt hatte ihm diese Sache mehr als nur aus dem Konzept gebracht, so sehr, das er Malfoys nächste Worte gar nicht richtig mitbekam. Er hörte zwar seine Stimme von irgendwo ganz weit weg, doch die Worte selbst hatte er nicht verstanden und so wäre er eine leichte Angriffsfläche für Malfoy gewesen, wenn die Worte ein Fluch oder was auch immer gewesen wären.
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Haru Potter
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BeitragThema: Re: An uncomfortable encounter (Vergangenheitsplay)   Mo Jan 06, 2014 10:51 pm

Genervt betrachtete ich die beiden Streithähne, die sich einmal einig waren, nämlich indem sie mich anfauchten, ich solle mich nicht einmischen und dass ich abhauen sollte. Ich rollte leicht mit den Augen. Glaubten die beiden denn jetzt wirklich dass ich einfach so gehen würde? Gerade war ein Crucio nur haarscharf an mir vorbeigeglitten. Da konnte ich mit Sicherheit nicht einfach so gehen. Auch wenn mir die beiden dann böse wären. Als Harry mich anfauchte, dass ich hier nichts zu suchen hätte, schnaubte ich leicht auf. Wahrscheinlich dachte er ich hätte ihm nachspioniert, doch es war zufall gewesen dass ich gerade in der Gegend war wo diese beiden ein Duell vom Stapel ließen. Ich war nur durch die Gerräusche nähergelockt worden. "Ihr glaubt doch nicht ernsthaft, dass ich jetzt einfach kehrtmache und abhaue? Ihr habt mitten in diesem Raum ein Duell angefangen und es waren beiweitem nicht nur ungefährliche Flüche dabei" meinte ich kühl und mein Blick traf den von Draco. Denn ich wusste genau dass Harry wohl eher nicht solch einen Fluch schaffen würde.

Während ich redete schien Harry etwas von der Rolle zu sein. Wohl weil er beinahe das gleiche wie Draco gesagt hatte. Das musste schon ein ziemlicher Schock für ihn gewesen sein. Er stand immer noch ziemlich bewegungslos da und ich befürchtete schon dass Draco sich nun aktiv beteiligen würde indem er einen Angriff auf harry startete.
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BeitragThema: Re: An uncomfortable encounter (Vergangenheitsplay)   So Jan 12, 2014 2:06 pm

Draco's Gesicht verzog sich zu einer ungläubigen Grimasse. Hatte er gerade eben wirklich genau dasselbe gesagt wie Potter? Was für ein schreckliches Gefühl. Er konnte nur hoffen, dass so etwas nie wieder vorkommen würde. Der Gedanke allein, dass er und der nichtsnutzige Gryffindor auch nur die entferntesten Gemeinsamkeiten haben könnten, war beinah übelkeiterregend. Allerdings war er sich fast sicher, dass Haru diese Tatsache amüsant finden würde, wenn sie nicht gerade so sauer auf sie wäre, weil sie sich duelliert hatten. Sie musste sich aber auch immer wie eine Aufpasserin aufführen. Bestimmt würde sich Potter ihre Rügen noch lange im Gemeinschaftsraum anhören können. Da konnte einem der Junge-der-sich-weigerte-ins-Gras-zu-beißen doch beinah ein wenig leid tun. Er selbst konnte sich später immerhin in seinen eigenen Gemeinschaftsraum zurückziehen, zudem weder die eine noch der andere Potter Zutritt hatte.

Draco's Wut war durch Haru's Einschreiten alles andere als verpufft. Er war sich so sicher, dass er in diesem Duell als Sieger hervorgegangen wäre und dass Haru's Schutzschild jeden weiteren Angriff nun unmöglich machte, war mehr als nur frustrierend. Er schenkte der Gryffindor einen wütenden Blick. Er wusste doch längst, dass die sich nicht einfach wieder verziehen würde und als sie ihm deutlich zu verstehen gab, dass sie ganz genau wusste wer von ihnen beiden den unverzeihlichen Fluch ausgesprochen hatte, verschränkte Slytherin ein beinah leicht trotzig anmutender Geste die Arme vor der Brust. "Was kann ich dafür, wenn dein unerträglicher Cousin sich so überhaupt nicht unter Kontrolle hat..." erklärte er ruhig, die nach wir vor in ihm brodelnde Wut inzwischen behutsam hinter einer Fassade aus überlegener Gleichgültigkeit verborgen. Es musste immerhin niemand gleich sehen, dass Draco in der Stimmung war, dem Gryffindor bei einem falschen Wort direkt an die Gurgel zu gehen. Als er sich von Haru an Harry wandte zierte schließlich das für ihn so typische höhnische Grinsen sein Gesicht und er ging ein paar Schritte auf den anderen zu, wohl wissend dass der ihm derzeit nichts anhaben konnte: "...Eigentlich total erbärmlich."
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An uncomfortable encounter (Vergangenheitsplay)
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